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Das Ende naht – jedenfalls für eine beliebte Internet-Technik

Heute im Newsticker: eine schmerzliche Lücke im Open Source, das Ende von Animationen mit Adobe Flash, ein aufgerüstetes Hackerwerkzeug, ein Bastelfon und kraftvolle Linux-Laptops.

Überhaupt keine Steuersoftware mehr im Open Source

Bis heute gibt es keine quelloffene Software, mit der man seine Steuererklärung machen könnte. Es gab nur "Geierlein" für die Umsatzsteuervoranmeldung. Und jetzt hat die Finanzverwaltung sogar diesem kleinen Programm noch die Schnittstelle abgeschaltet. Beschwerden bitte an .


Kein Flash mehr in Firefox ab 2020
Wenn Sie die Animationstechnik "Flash" auf Internetseiten verwenden, dann schauen Sie sich besser langsam nach einer Alternative um. Hersteller Adobe will die Technik beerdigen und Mozilla hat angekündigt, sie auch in Firefox abzuschalten. Ab September wird Flash zunächst deaktiviert, man kann es aber wieder einschalten. Nächstes Jahr wird Flash dann komplett aus Firefox entfernt.


Hacker-Werkzeug erneuert
Das beliebte Angriffsprogramm "Metasploit" ist in der Version 5.0 erschienen. In dem Update stecken sieben Jahre Entwicklungsarbeit, entsprechend viele neue Funktionen sind darin zu finden. Metasploit sucht automatisch nach Sicherheitslücken. Es ist natürlich zur Verteidigung gedacht, wird aber auch von Angreifern eifrig genutzt.


WLAN-Bastelfon
Die Firma WiPhone will ein Handy als Open Hardware anbieten, das sich leicht zerlegen, wieder zusammensetzen und durch eigene Elektronik ergänzen lässt. Im März will man Geld sammeln um das Gerät in Serie herzustellen. Telefonate kann man damit nur über WLAN führen, Mobilfunk wird nicht unterstützt.


Linux-Laptops mit mehr Power

Open Source bis auf die Knochen, das ist das Ziel der Laptops von Purism. Das neuste Modell kann mit deutlich stärkerer Hardware jetzt auch UltraHD-Videos in 4k-Auflösung abspielen. Das Librem 15 kostet 1.600 Dollar.

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