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Fettschrift fehlt? So lösen Sie das Problem!

Manche Schriftarten enthalten keine fette oder kursive Variante. Was Sie dann tun können.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Designer sind pingelig. Sie bestehen darauf, dass die Schrifteffekte "fett" und "kursiv" als eigene Varianten der Schriftarten gespeichert sein müssen. Dabei werden die Striche nicht einfach dicker oder die Buchstaben schiefer. Nein, die geneigten oder dickeren Buchstaben werden vom Typografen in allen Details harmonisch konstruiert. Das Ergebnis sieht für den Kennerblick sehr viel schöner aus als einfach nur dicke oder schief gestellte Buchstaben.

Da sorgfältiges Schrift-Design aber sehr aufwändig ist, gibt es etliche Schriften, die keine fetten oder kursiven Varianten haben. Standardschriften wie "Arial" gibt es in fett, kursiv und fett-kursiv. In Programmen, die diese Schrifteigenschaften auf Englisch bezeichnen, heißt es übrigens "bold" statt "fett" und "italic" statt "kursiv".

Schmuckschriften wie zum Beispiel "Lemon Tuesday" haben diese Varianten oft nicht. LibreOffice und Gimp umgehen das Problem und erzeugen die Effekte einfach trotzdem. Dabei werden die Buchstaben dicker oder geneigter, egal, ob es den Schriftschnitt gibt oder nicht.

In Scribus dagegen können Sie Text nur dann kursiv oder fett setzen, wenn die Schriftart die entsprechende Variante enthält. Sie finden die Formatierung im Fenster "Texteigenschaften", das Sie mit der Taste F3 aufrufen.

Unter "Farben & Effekte" können Sie immerhin den fetten Schriftschnitt fälschen. Klicken Sie dazu lang auf das S für "Schattierten Text". Tragen Sie als "X-Offset" und "Y-Offset" jeweils einen Wert zwischen einem und vier Prozent ein.

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