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So nutzen Sie Excel mit einem Linux-PC

Excel unter Linux? Die Online-Variante von Microsoft Office macht es möglich!

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Mit einem Benutzerkonto bei Microsoft können Sie auch die Tabellenkalkulation der beliebten Software-Firma nutzen. Wie Sie das Konto anlegen und MS Office online starten, lesen Sie in den Beiträgen, die ich unten verlinkt habe.

Die Online-Variante von Excel kann neben den eigenen Dateiformaten auch das universelle Tabellenformat CSV einlesen. Excel funktioniert online fast genauso, wie Sie es von Ihrer Tabellenkalkulation am PC gewöhnt sind. Sie können Daten eingeben und damit rechnen. Kalenderdaten formatiert das Programm automatisch, wenn Sie Tag, Datum und Jahr eingeben.

Reihen setzen Sie fort, indem Sie an der Ecke einer Zelle ziehen. Dabei kann Excel nicht nur einfach zählen, sondern auch größere Intervalle fortsetzen, zum Beispiel 1, 3, 5 oder Dienstag, Donnerstag, Sammstag.

Formeln geben Sie wie gehabt ein, indem Sie mit einem Gleichheitszeichen beginnen und dann die Formel ergänzen, zum Beispiel =A1*B1 in der Zelle C1. Ziehen Sie diese Formel in der Spalte nach unten, so multipliziert Excel in jeder Zeile die beiden Werte aus den Spalten A und B. Auf die gleiche Weise können Sie auch kompliziertere Formeln aufbauen und anwenden.

Ein Diagramm fügen Sie ein, indem Sie zunächst in Ihrer Tabelle die Zahlen markieren, die Sie grafisch auswerten möchten. Dann klicken Sie im Menü auf "Einfügen" und anschließend auf "Säule", "Linie", "Kreis" oder "Balken", je nachdem, was für ein Diagramm Sie haben möchten.

Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aller Möglichkeiten, die Excel online bietet. Bei schneller Internetverbindung fühlt sich die Arbeit in der Cloud kaum anders an als mit dem herkömmlichen Excel auf dem PC.

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So nutzen Sie Microsoft Word mit einem Linux-PC

Sie würden gerne auf Linux wechseln? Aber Sie sind auf Microsoft Word angewiesen? Kein Problem! Mit der neuen Online-Version von Word nutzen Sie die Textverarbeitung problemlos auch auf einem Linux-PC.

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Wenn Sie Microsoft Office mit Linux nutzen wollen, dann brauchen Sie ein Benutzerkonto bei Microsoft. Dieses erhalten Sie unter https://signup.live.com/. Anschließend wechseln Sie zu office.com und melden sich dort mit diesem Benutzerkonto an.

Es erscheint eine Seite, auf der Sie die verschiedenen Office-Module anklicken können. Um eine neue Word-Datei anzulesen, klicken Sie auf "Neues beginnen" und dann auf "Dokument Word". Oder umgekehrt: Sie klicken erst auf "Word" und dann auf "Neues leeres Dokument".

Sie haben bereits Dokumente auf Ihrem PC, die Sie mit Word weiter bearbeiten möchten? Dann klicken Sie oben rechts auf der Seite an, dass Sie ein Dokument "Hochladen und öffnen" möchten.

Speichern brauchen Sie Ihre Dokumente in diesem Office nicht, das erledigt die Cloud automatisch. Der Name Ihres Dokuments wird in der Kopfzeile angezeigt. Er lautet "Dokument 1". Wenn Sie dem Dokument einen aussagekräftigen Namen geben möchten, klicken Sie den Dateinamen an und geben den gewünschten Namen ein. Sie können auch wie vom herkömmlichen Office gewöhnt, auf "Datei / Speichern unter" klicken. Wenn Sie das tun, werden Sie sehen, dass Sie Ihr Dokument auch auf Ihren PC herunterladen können. Dazu stehen neben dem Microsoft-Format DOCX auch das PDF-Format und das ODT-Format von LibreOffice zur Verfügung. Importieren kann Microsoft-Office das LibreOffice-Format aber leider nicht.

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Microsoft Office ist tot. Es lebe Microsoft 365!

Die Büroprogramme von Microsoft lassen sich in der Online-Version neuerdings auch mit Linux-PCs nutzen. Grund genug für uns, das Angebot unter die Lupe zu nehmen.

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Die meisten Linux-Benutzer arbeiten in ihrer Schreibstube mit LibreOffice und sind zufrieden damit. Es kommt aber immer wieder vor, dass jemand auf Microsoft Office angewiesen ist, weil das von Kunden, Arbeitgebern, Freunden oder anderen Leuten, mit denen man es sich nicht verscherzen will, verlangt wird. Oft wird das als Argument gegen Linux angeführt. Damit ist jetzt Schluss!

Microsoft Office lässt sich auch auf Ubuntu und anderen Linux-Versionen nutzen. Voraussetzung ist eine gute Internetverbindung, denn die Dokumente werden online in der Cloud bearbeitet.

Verwirrend: Microsoft hat sein Office-Angebot umbenannt. Es heißt jetzt nicht mehr "Microsoft Office", sondern "Microsoft 365". Wahrscheinlich will man unter dieser neuen Marke das Angebot erweitern und an unterschiedliche Zielgruppen anpassen, so dass schließlich jeder Benutzer an 365 Tagen im Jahr mit der Microsoft-Cloud glücklich wird. (So ungefähr stelle ich mir die Überlegungen der Marketing-Abteilung vor.)

Ebenso verwirrend ist die Preisgestaltung: Es gibt eine sowie Versionen zur Miete ab sieben Euro im Monat und zum . Die Kaufversion heißt dann doch wieder "Office". Die Verwirrung ist komplett. Die kostenlose Variante enthält die Office Online Apps und fünf Gigabyte Cloud-Speicher. Alle Online-Varianten setzen ein Benutzerkonto bei Microsoft voraus. Microsoft 365 wird auch als "Premium"-Variante beworben. Wenn Sie unsicher sind, welche Variante Sie brauchen, dann fangen Sie zunächst mit dem kostenlosen Dienst an. Sollten Sie später an dessen Grenzen stoßen, können Sie immer noch zu einer Bezahlversion wechseln. (Oder Sie bleiben vielleicht doch lieber bei LibreOffice. Da gibt es diesen Versions-Wirrwarr nicht, LibreOffice ist immer LibreOffice.)

Mauszeiger schlecht zu sehen? So vergrößern Sie ihn

Moderne Betriebssysteme stellen sich zunehmend auch auf ältere Benutzer ein, die nicht mehr ganz so scharfe Adleraugen haben. So lässt sich der Mauszeiger zum Beispiel problemlos vergrößern.

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Um den Mauszeiger in Windows 10 zu vergrößern, klicken Sie im Startmenü auf das Zahnrad ⛭. Damit rufen Sie die "Einstellungen" auf. In den Einstellungen klicken Sie auf "Erleichterte Bedienung" und dann auf "Cursor & Zeiger". Jetzt können Sie die "Zeigergröße ändern", indem Sie einen Schieberegler verrücken. Die größte Größe ist geradezu absurd riesig – aber damit übersieht man den Mauszeiger garantiert nie wieder.

Außerdem können Sie hier die "Cursorbreite ändern". Damit wird der kleine Strich, den man in Eingabefeldern sieht, dicker. Im Test wurde der breite Cursor in den Systemprogrmmen von Windows und in LibreOffice sichtbar, nicht jedoch in Firefox.

Ubuntu 18
Auch in Ubuntu Linux lässt sich der Mauszeiger einfach vergrößern. Dazu rufen Sie auch hier die Einstellungen auf. Klicken Sie in die obere rechte Ecke des Bildschirms und dann auf das Werkzeugsymbol.

In den Einstellungen klicken Sie links auf "Zugangshilfen" und dann rechts auf "Cursorgröße". Damit ist an dieser Stelle der Mauszeiger gemeint. Vier Stufen stehen zur Verfügung. Klicken Sie die gewünschte Vergrößerungsstufe an. Sie wird sofort wirksam.

Sie können den Mauszeiger sogar noch deutlicher markieren. Klicken Sie dazu im gleichen Fenster auf "Vergrößerung". Diese schalten Sie zunächst "Ein". Anschließend kicken Sie auf den Karteireiter "Fadenkreuz" und schalten auch dieses ein. Dieses Fadenkreuz können Sie beliebig dick und beliebig groß einstellen. Sie können auch die Farbe frei wählen. Ästhetisch ist das zwar eine Katastrophe, aber dafür brauchen Sie sich nie mehr zu fragen, wo denn eigentlich der Mauszeiger gerade steckt.

Bildschirminhalte unter Linux speichern

Egal, ob Sie eine Landkarte aus OpenStreetmap oder ein Programmfenster speichern möchten: Mit Linux können Sie Bildschirminhalte komfortabel als Grafikdateien speichern.

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Wer wie ich über Computerprogramme berichtet, braucht sie ständig: Screenshots, also Abbildungen von dem, was sich auf dem Bildschirm tut. Mal ist ein spezielles Fenster gefragt, mal ein Ausschnitt, mal der komplette Bildschirm. Aber auch sonst können Screenshots nützlich sein: Zum Beispiel um Landkarten aus dem Routenplaner auszudrucken, ein Programmfenster per Mail zu verschicken oder dergleichen mehr.

Auf einem Linux-PC machen Sie Ihre Bildschirmfotos schnell, einfach und elegant mit Tastenkombinationen. Wenn Sie die Druck-Taste oben rechts auf Ihrer Tastatur drücken, wird der ganze Bildschirm in einer Bilddatei gespeichert. Sie finden die Datei im Bilder-Ordner unter dem Namen "Bildschirmfoto ... png", wobei anstelle der drei Punkte das aktuelle Datum und die Uhrzeit stehen.

Mit der Tastenkombination Alt-Druck fotografieren Sie das aktive Fenster. Besonders praktisch finde ich Umschalt-Druck: Damit wird der Mauszeiger zu einem + und Sie können einen Bereich auf dem Bildschirm auswählen.

Nehmen Sie die Strg-Taste hinzu, werden die Grafiken nur in die Zwischenablage kopiert, aber nicht in eine Datei gespeichert. Das ist praktisch, wenn Sie die Grafik nicht als Datei brauchen, sondern zum Beispiel in ein Office-Dokument einfügen möchten.