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So bemerken Sie sofort, wenn Ihr PC „einfriert“

Manchmal blockiert ein Programm den PC, so dass fast gar nichts mehr geht. Dann ist es gut, wenn man das Problem sofort bemerkt. Dazu gibt es einen einfachen Trick.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Wenn mein PC scheinbar klemmt, werfe ich einen Blick auf die Systemuhr. Dort sehe ich sofort, ob es sich um ein ernstes Problem handelt: Wenn die Systemuhr stehengeblieben ist, ist der PC wirklich stark überlastet. Damit ich das sofort bemerke, habe ich die Sekunden in der Systemuhr eingeschaltet. Die werden nämlich standardmäßig nicht angezeigt. Und so geht's:

Ubuntu
Um die Sekunden sichtbar zu machen, brauchen Sie das "Gnome Tweak Tool". Sie installieren es mit diesem Befehl:
sudo apt-get install gnome-tweak-tool gnome-tweaks

Auf der Oberfläche heißt das Programm "Optimierungen". Starten Sie es und klicken Sie links auf "Obere Leiste". Rechts erscheinen einige Optionen, und Sie können die Sekunden per Mausklick einschalten. Die Sekunden erscheinen sofort.

Windows
Unter Windows 10 bekommen Sie die Sekunden nur mit einem Registry-Hack und einem Neustart. Drücken Sie die Tastenkombination Windows-R und geben Sie "regedit" ein (ohne Anführungszeichen). Im Registrierungseditor öffnen Sie den Ordner HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionExplorerAdvanced

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich und wählen Sie "Neu / DWORD-Wert (32-Bit)". Als Namen des neuen Eintrags geben Sie "ShowSecondsInSystemClock" ein (ohne Anführungszeichen). Öffnen Sie den Eintrag mit einem Doppelklick und ändern Sie den Wert von 0 auf 1 (von Null auf Eins). Nach dem nächsten Neustart zeigt Windows dann die Sekunden an.

Übrigens: Habe ich schonmal erwähnt, dass ich Linux einfacher finde?

gEdit: Erweiterung manuell installieren

Den Linux-Texteditor "gEdit" können Sie mit Plugins um praktische Funktionen ergänzen. Einige Erweiterungen können Sie per Mausklick installieren, andere erfordern Handarbeit.

Linux / Deutsch / Open Source.

Wie Sie die mitgelieferten Erweiterungen für gEdit installieren, . Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie eine Erweiterung manuell installieren. Auch das ist kein Hexenwerk. Zudem brauchen Sie dabei nicht auf Systembereiche zuzugreifen, es kann also nichts Wesentliches kaputt gehen.

Es gibt zwei Speicherorte für gEdit-Erweiterungen. Einer davon liegt in Ihrem Home-Ordner. Hier können Sie Erweiterungen speichern, ohne Systembereiche zu berühren. Der entsprechende Ordner ist ~/.local/share/gedit/plugins

Falls der Ordner nicht vorhanden ist, legen Sie ihn an. Anschließend speichern Sie die gewünschte Erweiterung in diesem Ordner, zum Beispiel den .

Erweiterungen für gEdit bestehen immer aus zwei Dateien: Eine trägt die Endung "py" und enthält den eigentlichen Code in der Programmiersprache "Python". Die andere trägt die Endung "plugin" und enthält Informationen, mit deren Hilfe gEdit die Erweiterung einbindet.

Klicken Sie die Dateien auf GitHub einzeln an und klicken Sie dann auf "Raw", damit nur reine Datei ohne das Drumherum angezeigt wird. Diesen Quelltext speichern Sie dann jeweils mit "Seite speichern unter" in dem genannten Ordner. Anschließend starten Sie gEdit neu und die Erweiterung steht zur Verfügung.

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Pfiffige Erweiterungen für Ihren Texteditor

Gedit ist der Texteditor von Ubuntu. Schnörkellos und ohne Formatierungen schreibe ich damit Texte wie diesen. Und darüber hinaus können sie Gedit auch noch um pfiffige Zusatzfunktionen erweitern!

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Wenn Sie Ubuntu haben, können Sie Gedit einfach starten, indem Sie auf "Aktivitäten" klicken und "ged" eingeben. In der deutschen Ubuntu-Version heißt das Programm "Textbearbeitung". Es eignet sich hervorragend, um ohne Ablenkung schlicht und einfach Texte zu erfassen. Ich arbeite ständig damit.

Und immer noch überrascht mich Gedit. So habe ich neulich erst zufällig herausgefunden, dass dass man in dem Programm ganz einfach Emojis eingeben kann. Drücken Sie die Tastenkombination Strg-., das heißt: halten Sie die Strg-Taste fest und drücken Sie die Punkt-Taste. Alternativ dazu können Sie auch mit der rechten Maustaste in das Editor-Fenster klicken und ein "Emoticon einfügen". In beiden Fällen erscheint ein Auswahlfenster, in dem Sie jede Menge Smileys und andere bunte Symbole aus neun verschiedenen Kategorien einfügen können.

Eine Rechtschreibkontrolle hat Gedit auch. Klicken Sie auf das Menüsymbol ≡ und dann auf "Werkzeuge". Jetzt kreuzen Sie an, dass Gedit "Rechtschreibfehler hervorheben" soll. Ab sofort werden Fehler rot unterstrichen.

Und wenn das alles nicht reicht, können Sie im Ubuntu Software-Center ganz einfach Erweiterungen für Gedit installieren. Rufen Sie die Gedit-Seite im Software-Center auf. Hier können Sie nach unten blättern und finden 20 Erweiterungen, die Sie nur anzukreuzen brauchen.

Wer nicht schnell tippen kann, wird sich über die "Wortvervollständigung" freuen. Wenn Sie Internetseiten mit Gedit kodieren, können Sie einen "Farbwähler" installieren. Nach der Installation aktivieren Sie die Erweiterungen, indem Sie auf der oberen Leiste Ihres Ubuntu-Bildschirms auf "Textbearbeitung" klicken und dann in den "Einstellungen" unter dem Karteireiter "Erweiterungen" die gewünschten Addons ankreuzen.

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Wenn Ihr Chatserver Zertifikatsfehler verursacht

Ein Leser fragt: "Vor einiger Zeit habe ich nach Ihrer Anleitung einen eigenen Openfire-Chatserver für meine Freunde aufgesetzt. Das funktioniert auch super, aber seit einer Weile bekommen wir immer eine Fehlermeldung wegen eines Zertifikats. Was kann ich da tun?"

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Wenn Sie Openfire installieren, erzeugt das Programm ein Zertifikat. Mit dessen Hilfe können Sie und Ihre Freunde veschlüsselte Verbindungen zu diesem Server aufbauen. Dieses Zertifikat läuft aber nach einer Weile ab. Das ist bei Ihrem Server anscheinend jetzt passiert.

Wenn das Zitat eines Openfire-Servers abgelaufen ist, rufen Sie die Admin-Oberfläche Ihres Servers auf. Diese erreichen Sie normalerweise unter der Adresse Ihres Servers und dem Port 9090 oder 9091. Klicken Sie dann auf "Server" und anschließend auf "TLS/SSL Certificates". Sie kommen auf die Seite /security-certificate-store-management.jsp.

Auf dieser Seite werden insgesamt zwölf verschiedene so genannte "Stores" aufgelistet, je ein "Identity Store" und ein "Trust Store" für sechs verschiedene Arten von Verbindungen. Sie brauchen eigentlich nur den "Identity Store" für die "XMPP Clients". Wenn Sie das jeweilige Feld "File" betrachten, das den Speicherort der Zertifikate bezeichnet, werden Sie aber feststellen, dass Openfire für alle Verbindungsarten das gleiche Zertifikat verwendet. Es ist also völlig egal, welches Sie erneuern: Es handelt sich ohnehin um dieselbe Datei.

Klicken Sie also beim obersten "Identity Store" auf "Manage Store Contents". Das vorhandene, abgelaufene Zertifikat löschen Sie mit einem Klick auf das rote X. Sind es mehrere Zertifikate, löschen Sie alle. Sind keine Zertifikate mehr vorhanden, bietet Openfire an, neue zu erzeugen. Diese Option klicken Sie an. Wenig später sind die Zertifikate erneuert, und Ihre Freunde können wieder ohne die lästige Zertifikatsmeldung chatten.

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So richten Sie eine neue Festplatte in Ubuntu ein

Die neue Festplatte ist eingebaut – jetzt möchten Sie sie als Home-Ordner nutzen. Mit Ubuntu ist das schnell erledigt.

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So binden Sie eine neue Festplatte in Ubuntu als Speicher für persönliche Daten ein. In Ubuntu sind viele verschiedene Konfigurationen möglich. Ich beschreibe hier beispielhaft einen Aufbau aus einer schnellen SSD-Festplatte für das Betriebssystem und einer großen Magnetplatte für die persönlichen Daten.

Meine SSD-Festplatte wurde zu klein, daher baute ich zusätzlich eine Magnetplatte ein. Diese sollte die persönlichen Daten aufnehmen. Vor allen anderen Maßnahmen legte ich eine komplette Datensicherung an – nur für den Fall, das etwas schiefgeht. Ich rief dann das Programm "Laufwerke" auf und formatierte die neue Platte mit dem Dateisystem Ext4, indem ich auf die Zahnräder klickte und "Partition formatieren" aufrief. Danach klickte ich die Zahnräder erneut an, weil ich die "Einhängeoptionen bearbeiten" wollte. Als "Einhängepunkt" trug ich "/home" ein.

Anschließend meldete ich mich ab und verschob als root alle Ordner und Dateien aus dem aktuellen /home-Ordner auf die neue Platte. Für solche Zwecke nutze ich den Midnight Commander. Dieses Programm ringt der kargen Kommandozeile so etwas wie eine grafische Oberfläche ab. Sie installieren und starten es unter dem Namen "mc".

Auf diese Weise kommen alle Daten und Einstellungen aller Benutzer auf die neue Platte. Lediglich mit den Zugriffsrechten kann es Probleme geben. Jene passen Sie auf der Kommandozeile für jeden Benutzer einzeln an, zum Beispiel so:
sudo chown achim /home/achim -R

Dabei ersetzen Sie den Namen "achim" jeweils durch den tatsächlichen Namen des Benutzers.