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So bekommen Sie die verborgenen Dateien Ihres PCs zu sehen

Auf jedem Computer gibt es Dateien, die der Benutzer normalerweise nicht zu sehen bekommt. Oft sind das Systemdateien, in denen Einstellungen gespeichert sind.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

  Es kann durchaus interessant sein, verborgene Dateien einmal in Augenschein zu nehmen. Zum Beispiel, weil sie Speicherplatz verbrauchen, manchmal sogar jede Menge davon. Oder um zu überprüfen, ob sich ein darin ein Computerschädling versteckt. Manchmal sind sogar wichtige Anwendungsdaten in verborgenen Dateien gespeichert. Wenn Sie dann manuell eine Sicherheitskopie Ihrer Daten anlegen, kann es leicht passieren, dass Sie diese Daten nicht sichern - Sie sehen sie ja nicht!

Wie bekommen Sie aber die verborgenen Dateien zu sehen? Unter Linux gelten alle Dateien und Ordner als "verborgen", deren Name mit einem Punkt beginnt. Das sind Ordner wie .cache, .kde, .config und so weiter. Im Dateimanager von Ubuntu drücken Sie die Tastenkombination Strg-H, um die Anzeige dieser Dateien ein- und wieder auszuschalten.

Im Explorer von Windows 10 ist das deutlich komplizierter. Zunächst Klicken Sie im Windows-Explorer ganz oben auf den Karteireiter Ansicht und dann rechts oben auf Optionen. Damit rufen Sie die Ordneroptionen auf. Darin klicken Sie dann auf den Karteireiter "Ansicht". Dort finden Sie unter "Erweiterte Einstellungen" ziemlich weit unten die Option "Versteckte Dateien und Ordner". Hier klicken Sie an, dass Windows "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen" soll. Aber selbst dann bekommen Sie noch nicht alle Dateien zu sehen, denn weiter oben findet sich im gleichen Fenster noch die Option ""Geschützte Systemdateien ausblenden". Erst wenn Sie hier das Häkchen entfernen, zeigt Windows Ihnen alle Dateien.

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