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Zombie-User im Internet – der Inaktivität-Manager für Android und Google-Dienste

Die Meldungen zur Corona-Pandemie rufen jedem Mobilgeräte- und Internet-Nutzer tagtäglich in Erinnerung, dass die Zeitspanne der physischen Existenz limitiert ist. Damit es nach dem Ableben nicht zu einem kompletten Chaos kommt und Rechtsprobleme die Erben belasten, bietet Google mit dem Inaktivität-Manager einen vorbildlichen und zudem kostenlosen Service.

Der Digitalverband Bitkom hat ermittelt, dass über 90 Prozent der Internetbenutzer keinerlei Vorsorge zum digitalen Erbe treffen. Es hat aber keinen Sinn, die Augen vor den Fakten zu verschließen: Wenn ein Nutzer stirbt, bleiben alle seine Online-Konten, Mitgliedschaften und Daten zunächst einmal erhalten. Das ist bei den Dutzenden von Konten, die heute zu einer durchschnittlichen digitalen Existenz gehören, für die Erben eine hohe Bürde und es macht viel Arbeit, die Online-Existenz würdevoll und rechtlich sauber zu beenden. Dies geschieht je nach Dienst durchaus unterschiedlich, daher stimmt die einfache Formel: Je mehr Konten und Dienste, desto größer wird der Aufwand für die Deaktivierung und Löschung. Immerhin hat die Google-Mutter Alphabet, die hinter Android, Gmail, Youtube, Google Drive und weiteren Diensten steht und somit eine gigantische Zahl von Accounts zu verwalten hat, die Zeichen der Zeit erkannt.  Google, das durch die Android-Smartphones und deren Unterstützung durch Windows 10 zu einem der großen E-Mail-/Freemail-Anbieter wurde, bietet Nutzern den Inaktivität-Manager, der eine einfache und sichere Lösung für die Regelung des digitalen Nachlasses bietet. Mit dem Inaktivität-Manager bestimmen Sie, was mit Ihrem Konto nach einer festgelegten Zeit passiert, wenn es in dieser Zeitspanne nicht benutzt wurde. Google kontaktiert dann automatisch von Ihnen festgelegte Vertrauenspersonen und gestattet die von Ihnen vorher festgelegten Zugriffe. Mit dem Inaktivität-Manager legen Sie also schon zu Lebzeiten fest, was bei langandauernder Inaktivität mit dem Account geschehen soll. Wichtige Aktionen dabei sind das Herunterladen von Daten einer Verlaufshistorie, das Posten letzter Nachrichten zur Information von Followern sowie die Aktivierung des Löschdatums durch eine ermächtigte Vertrauensperson.  Fazit: Google macht es Anwendern und Erben mit dem Inaktivität-Manager einfach, ein nicht mehr genutztes E-Mail-Konto ganz nach Wunsch zu verwalten. Weitere Informationen finden Sie an diesem Link bei , den Inaktivität-Manager starten Sie mit Ihren bekannten Zugangsdaten direkt an diesem

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