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So holen Sie das Maximum an Fun&Function aus Ihrem mobilen Datenvolumen heraus

Immer dasselbe: Das mobile Datenvolumen ist aufgebraucht, aber noch jede Menge Monat übrig. Anstatt teuer nachzubuchen, finden Sie mit den folgenden Tricks sicher einen Weg, um Ihrem Netzbetreiber ein Schnippchen zu schlagen.

Von horrend teuren Business-Tarifen abgesehen, sind alle Mobilfunk-Datentarife limitiert. Wenn plötzlich die Seite zum Laden ewig lange braucht und kein Film mehr ruckfrei läuft, ist es soweit: die Flatrate ist aufgebraucht. Ob Android oder iOS, mit diesen Tricks zögern Sie die Zwangsdrosselung weit hinaus oder hangeln sich sogar ganz geschickt bis in den nächsten Monat:

  • Generelle Maßnahme: Schalten Sie Mobilfunk aus, sofern Sie ihn nicht konkret benötigen. Nutzen Sie stattdessen am besten Ihr privates WLAN. Unterwegs weichen Sie nach Möglichkeit auf öffentliche WLANs / WiFi-Hotspots aus, sondern es sich nicht um sicherheitssensible Verbindungen (Shopping, Banking) handelt.
  • Am mobilen Datenvolumen knabbern insbesondere die Social-Media-Clients (Facebook, Pinterest, WhatsApp, Twitter), die permanent „auf Sendung sind“. Vermeiden Sie parallele Nutzung und aktivieren die Apps nur, wenn sie konkret eingesetzt werden sollen.
  • Kontrollieren Sie bei Ihrem Smartphone die Hintergrund-Datennutzung durch die Apps. Das geht je nach System etwas unterschiedlich, wird aber von allen modernen Mobile-Betriebssystemen in den EINSTELLUNGEN unterstützt.
  • Wenn Sie unbedingt einen Streaming-Dienst mobil einsetzen möchten, dann sind Smartphones mit Dual-SIM im Vorteil. Benutzen Sie die Datenverbindung, bei der der Datentarif preiswerter ist oder die im Abrechnungszeitraum noch genug Datenvolumen bietet.
  • Bei Navi-Apps laden Sie das Kartenmaterial im heimischen WLAN herunter und speichern es auf Ihrem Smartphone ab. Unterwegs ist dann zu diesem Zweck kein Verbrauch des mobilen Datenvolumens notwendig.
  • Generell vorsichtig sollten Sie bei kostenlosen Apps sein, insbesondere bei Spiele-Apps. Denn nicht nur die Spiele selbst laufen vielfach mehr oder weniger in einem Online-Modus, auch die andauernd eingeblendet und wechselnde Werbung in „nützlichen Apps“ knabbert am Datenvolumen.
Tipp:

Android-Nutzer können den Datenvolumenverbrauch der Apps kontrollieren unter EINSTELLUNGEN > DATENNUTZUNG, iPhone-Anwender finden diese Information unter MOBILES NETZ.

Komfortabler Routenplaner für Auto, Fahrrad und Wanderungen

Mit dem RouteConverter planen Sie bequem am PC Ihre Wege. Die fertigen Routen können Sie speichern und auf Ihr Handy laden.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Der RouteConverter kann viel mehr, als sein Name vermuten lässt. Ich dachte, man könne mit dem Programm nur Streckeninformationen von GPX in KML und ähnliche Formate umwandeln. Weit gefehlt! Statt dessen können Sie damit Landkarten verwalten sowie Routen für Autofahrten und Radtouren und sogar Wanderungen planen.

RouteConverter greift standardmäßig auf die Online-Karten von OpenStreetMap zu. Das steht auch so in einem Menüfeld oben im Fenster: "Karte: OpenStreetMap Default Map (online)". Klicken Sie dieses Feld an, können Sie auf einen andere Karte umschalten. Über 20 Varianten stehen zur Verfügung. Und als letzten Punkt im Menü können Sie noch "Karten herunterladen". Diese brauchen dann nicht immer neu abgerufen zu werden. So ganz rund läuft diese Offline-Funktion aber noch nicht: In meinem Test lud das Programm zusätzlich zu den angeforderten Karten fast 30 Gigabyte an Daten herunter, ohne mich zu fragen! Am schnellen Internetanschluss der Redaktion fiel das nicht ins Gewicht, aber wer eine langsame Verbindung hat, den können solche gigantischen Datenmassen zur Verzweiflung treiben. Ich finde: Das sollte der Entwickler abstellen.

Um eine Route zu planen, schalten Sie zunächst oben rechts unter dem Karteireiter "Konvertieren" den "Typ" auf "Route". Anschließend halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Punkte auf der Karte an. Diese werden zu einer Reiseroute verbunden. Im Menü unter "Extras / Optionen" können Sie unter dem Karteireiter "Routenplanung" den "Routingdienst" einstellen. Für welches Verkehrsmittel Sie planen, stellen Sie darunter im Feld "Plane Routen" ein. Die meisten Optionen stehen für "BRouter" zur Verfügung. Für Wanderungen eignet sich gut der Routingdienst Graphhopper mit der Einstellung "foot". Die fertige Route können Sie als "Datei / speichern".

Gibt es eigentlich noch Briefmarkensammler?

Heute im Newsticker: Seiten für Briefmarkenalben gestalten – Open Source in der Stadtverwaltung – Hintergrundbilder mit Dämmerung – Mit Programmfenstern jonglieren

Open Source in der Kommunalverwaltung Dortmund

Das Projekt DO-FOSS hat sich ausführlich Gedanken darüber gemacht, wie man in der Stadtverwaltung mehr Open Source einsetzen kann. Das Ergebnis sind 69 PDF-Seiten, die sich auch andere Kommunalverwaltungen mal durchlesen sollten. Unter anderem hat man in Dortmund eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Ein kurioses Ergebnis: Die meist genutzten Dateien sind JPG-Bilder.
https://projekt.do-foss.de/attachments/649/2019-12_-_AG_FS_-_Untersuchung_der_Potenziale_von_Freier_Software_und_Offenen_Standards_-_Sachstandsbericht_inkl._Anhaengen.pdf

Mit Programmfenstern jonglieren
Wenn Sie oft mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten und zwischen den Fenstern wechseln, dann könnte Multrin etwas für Sie sein. Damit fassen Sie mehrere unterschiedliche Programmfenster unter Karteireitern eines übergeordneten Fensters zusammen. Praktisch zum Beispiel für Entwickler oder Grafiker.
https://github.com/sentialx/multrin

Hintergrundbilder mit Dämmerung
Mit WinDynamicDesktop wird es auf Ihrem Bildschirm im Tagesverlauf heller und dunkler. Es stehen unterschiedliche Bilder und Designs bereit. Auf Apple-Computern gehört die Funktion zum Lieferumfang. Aber ganz ehrlich? Da schau ich doch lieber aus dem Fenster!
https://github.com/t1m0thyj/WinDynamicDesktop

Neue Seiten für Ihr Briefmarkenalbum
Gibt es eigentlich noch Briefmarkensammler? Anscheinend ja: Dieses Spezialprogramm für Philatelisten wurde gerade kürzlich erst aktualisiert. Sie können damit Seiten für Ihre Alben erzeugen oder fertig gestaltete Alben herunterladen.
http://www.thestampweb.com/

Geschichten programmieren in 3D

Alice ist ein Programmiersystem, mit dem Sie dreidimensionale Filme und Spiele entwickeln können.

Linux+Windows / Deutsch / Open Source.

Alice ist ein Entwicklungssystem für räumliche Szenen. Wenn Sie das Programm starten, wählen Sie zunächst eine Kulisse für Ihre Geschichte. Es stehen mehrere leere Räume zur Verfügung, die nur aus Boden und Himmel bestehen ("Blank Slates"). Unter dem Karteireiter "Starters" finden Sie zudem eine reiche Auswahl von Szenerien von Afrika bis Wunderland.

Die Szene können Sie mit allerlei Personal bevölkern, das vorgefertigt in einer umfangreichen Galerie bereit steht. Menschliche Figuren vom Krabbelkind bis zur Oma sowie Fantasiewesen unterschiedlicher Art stehen zur Verfügung. Die Landschaft können Sie um Bäume, Felsen, Brücken und weitere Objekte ergänzen. Sie können Fahrzeuge fahren, schwimmen oder fliegen lassen, Pflanzen wachsen lassen und die Szene mit Badewannen, Bücherregalen oder Knochenstapeln möblieren. Tiere, Gartenzwerge und ein Grill ergänzen das Inventar. Damit die Szene überhaupt zu sehen ist, simuliert Alice außerdem eine Kamera.

Da die Szene aus Objekten besteht, liegt es nahe, dass Alice eine objektorientierte Programmiersprache ist. Damit haben Sie Zugriff auf sämtliche Eigenschaften der Objekte, also bei Personen zum Beispiel auf die Haltung, die Stellung der Gliedmaßen und so weiter. Alice richtet sich zwar an Kinder, aber die Programmierung ist definitiv nichts für Anfänger. Englischkenntnisse und Vorerfahrung mit anderen Programmiersystemen wie zum Beispiel Scratch sind hilfreich.

Die Programme von Alice eignen sich sehr gut dazu, Geschichten zu erzählen. Das System richtet sich besonders an Mädchen – ob die eine spezielle Ansprache brauchen, um sich für Programmierung zu interessieren, darf allerdings bezweifelt werden.

Alice wird unter Linux genauso installiert wie unter Windows: mit einem Setup-Programm. Die Installation startet direkt auf Deutsch, das Programm selbst ist aber auf Englisch. Alice selbst ist zwar Open Source, aber einige Grafiken stammen aus dem Spiel "Die Sims" und sind urheberrechtlich geschützt. Diese Grafiken sind nur für den Privatgebrauch und für Bildung freigegeben.

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Anti-Malware: Microsoft bietet kostenlosen Sicherheits-Scanner

Wenn der Verdacht besteht, dass auf einem PC ein Schadprogramm sein Unwesen treibt, ist es eine sinnvolle Maßnahme, zu dem installierten Antiviren-Programm eine „zweite Meinung“ eines anderen Sicherheitstools einzuholen. Wenig bekannt ist, dass Windows-Anwender hierzu den kostenlosen Microsoft Safety Scanner einsetzen können.

Moderne Malware ist hinterlistig und leistungsfähig. Manche Schadprogramme laden aus dem Internet Erweiterungen herunter, um beispielsweise eine lokale Sicherheitslücke auszunutzen oder das Antiviren-Programm zu deaktivieren.
Wenn der Verdacht auf Malware-Umtriebe besteht, wenn Sie seltsame Meldungen Ihres Antiviren-Programms erhalten oder Ihre PC „spinnt“, empfiehlt es sich, dass Sie sich mit einem Test Klarheit verschaffen.
Dazu bietet Microsoft den kostenlosen Safety Scanner. Es ist Scan-Tool, das zum Auffinden und Entfernen von Malware von Windows-Computern entwickelt wurde. Sie setzen Microsoft Safety Scanner in den folgenden Schritten ein: 1. Das Tool wird für Windows 64- und 32-Bit-Installationen in entsprechenden Varianten angeboten. Laden Sie das passende Tool am nachfolgenden Link herunter. Sofern Sie nicht wissen, ob Sie eine 32- oder eine 64-Bit-Installation betreiben, zeigt Windows Ihnen diese Information mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[Pause] an. Es handelt sich um einen sicheren Download, der SHA-2 signiert ist. Die Signaturen werden verwendet, um zu bestätigen, dass die Updates direkt von Microsoft stammen und bei der Bereitstellung nicht manipuliert wurden:

2. Nach dem Herunterladen zeigt Ihnen Ihr Browser das Programm meist direkt für die Ausführung an. Sollte das nicht der Fall sein, öffnen Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[J] den Download-Ordner.  3. Der Sicherheits-Scanner ist eine portable, ausführbare Datei und wird nicht über den Windows-Installer im Windows-Startmenü oder als Symbol auf dem Desktop angezeigt. Merken Sie sich daher, wo Sie diesen Download gespeichert haben. 4. Starten Sie die heruntergeladene Datei MSERT.exe. Wählen Sie den Typ des Scans aus, den Sie ausführen möchten, und starten Sie den Scan.  5. Überprüfen Sie abschließend die auf dem Bildschirm angezeigten Scanergebnisse. Detaillierte Erkennungsergebnisse finden Sie im Protokoll unter %systemroot%debugmsert.log. Der Sicherheits-Scanner scannt nur bei manuellem Programmstart. Dafür steht das Tool 10 Tage nach der Installation zur Verfügung, danach muss wieder die neueste Version vor einem Scan heruntergeladen werden. Dieses Tool ersetzt nicht Ihr Antimalware-Produkt, da es über keinen Echtzeitschutz verfügt. Mit dem Sicherheits-Scanner können Sie schädliche Software von Computern mit allen aktuellen Windows-Versionen erkennen und entfernen. Um dieses Tool vom PC zu entfernen, löschen Sie einfach die ausführbare Datei MSERT.exe.

Ausgabe März 2020

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe März 2020: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

Alte Linux-Kerne entfernen

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein:

sudo apt autoremove --purge + Enter

Wieviel Platz nehmen Installationsdateien auf Ihrem System ein? 

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein:

du -sh /var/cache/apt/archives + Enter

Fenster ganz einfach minimieren 

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein:

gsettings set org.gnome.shell.extensions.dash-to-dock click-action ‚minimize‘ + Enter

Installationsdateien entfernen 

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein:

sudo apt-get clean + Enter

Kostenlose Landkarten für Ihr Smartphone

Mit dem Mobile Atlas Creator laden Sie Landkarten aus der OpenStreetMap in einer Vielzahl von Handy-Formaten herunter.

Windows+Linux / Englisch / Open Source.

Das OpenStreetMap-Projekt bietet in vielen Gegenden schon besseres Kartenmaterial als die kommerziellen Anbieter. Mit dem Mobile Atlas Creator können Sie Ausschnitte aus diesen Karten herunterladen und in einer Reihe von Handy-Formaten speichern.

Beim ersten Start fragt das Programm Sie, welches Format Sie erzeugen möchten. Starten Sie das Programm später erneut, erscheint diese Abfrage nicht. In dem Fall stellen Sie das Format entweder beim Anlegen eines neuen Atlas ein oder im Menü unter "Atlas / Convert Atlas Format".

Zu den unterstützten Formaten gehören unter anderem Orux Maps, OSMAnd, OSMdroid und Formate für verschiedene GPS-Geräte. Für OSMAnd empfiehlt sich das SQLite-Format, es ist einfacher zu handhaben als "tile storage". Auch einen druckbaren Papier-Atlas in den Formaten PNG oder PDF kann das Programm erzeugen. Diese finden Sie in der Liste unter "Paper Atlas".

Das Programm zeigt eine Weltkarte an, die sie mit einem Zoom-Regler oder dem Mausrad vergrößern können. Mit der rechten Maustaste verschieben Sie den Karten-Ausschnitt.

Mit dem Menübefehl „Atlas / New Atlas“ legen Sie einen neuen Atlas an. Geben Sie Ihrem Atlas einen sinnvollen Namen.

Als nächstes wählen Sie einen Kartenausschnitt. Voreingestellt ist ein rechteckiger Ausschnitt, Sie können aber auch unregelmäßige Formen auswählen, wenn Sie den Auswahlmodus auf „Selection / Selection Mode / Polygon“ einstellen. Um eine Auswahl in den Atlas einzufügen, klicken Sie links in der Mitte  auf „Add selection“. Auf diese Weise können Sie Ihrem Atlas auch mehrere Kartenausschnitte hinzufügen.

Dann kreuzen Sie mindestens ein Zoom Level an und klicken unten links auf „Create atlas“, um Ihr Kartenwerk zu speichern. Das Programm lädt jetzt die Kartendaten aus dem Internet und stellt Ihren Atlas zusammen.

Gesünder essen mit Android

Heute im Newsticker: Wie Sie mit dem Handy gesunde Lebensmittel finden, was ein "geosoziales Netz" ist, wie paranoide Programmierer arbeiten und wie Sie "rohe" Fotos entwickeln.

Lebensmittelampel selbst gemacht

Die deutschen Politiker können sich . Macht aber nichts: Wir haben ja Open Source! Das Projekt "OpenFoodFacts", zu Deutsch: "Offene Nahrungsfakten" sammelt die Nährwerte von Produkten und ordnet diese einem Ampelsystem zu. Sie lesen einfach mit dem Handy den Strichcode von einer Lebensmittelverpackung, und alle Informationen inklusive Ampelfarbe werden Ihnen angezeigt. Die App ist bei und auf zu haben.
https://world.openfoodfacts.org/

Ein geosoziales Netz? Was ist das denn?
"KeplerJs" nennt sich ein Projekt, das Social-Network-Funktionen, wie man sie von Facebook kennt, mit einer Landkarte verknüpfen will. Nutzer sollen sich anmelden und Beiträge zu Orten verfassen. .
https://keplerjs.io/

Ein Entwicklungssystem für misstrauische Programmierer
Open-Source-Projekte werden in der Regel auf Online-Plattformen organisiert, meist auf GitHub. "Radicle" nennt sich eine Software, die auf eine zentrale Plattform verzichtet und stattdessen die PCs der einzelnen Entwickler direkt miteinander verbindet. Das System beruht auf der bewährten Versionskontrolle von Git.
https://radicle.xyz/

Fotoentwickler schärft Bilder
Mit RawTherapee entwickeln Sie Fotos, die die Bildinformationen im "RAW"-Format eins-zu-eins so speichern, wie sie vom Sensor kommen. Die neue Version 5.8 enthält einen neuen Schärfe-Filter und unterstützt mehr Kameramodelle.
https://rawtherapee.com/downloads/5.8/

Ihre kostenlose App gegen dicke Luft

Wenn im Büro die Kohlendioxid-Konzentration auf ungesunde Werte steigt, sinken die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Mit einer neuen, kostenlosen App berechnen Sie die perfekte Lüftungsfrequenz und können wieder frei durchatmen.

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Leistungsverlust – zu viel Kohlendioxid (CO2) in Räumen kann die Gesundheit beeinträchtigen. Das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und die Unfallkasse Hessen (UKH) haben deshalb die App „CO2-Timer“, entwickelt, die für jeden fensterbelüfteten Raum den richtigen Lüftungszeitpunkt und die optimale Lüftungsfrequenz ermittelt – in Schulen, Büros, Seminarräumen oder sogar in privater Umgebung. Die menschliche Atmung ist Hauptquelle für CO2 in Innenräumen. In geringer Konzentration ist CO2 ungiftig, es behindert aber die Sauerstoffaufnahme im Körper. Erhöhte CO2-Werte in der Umgebungsluft können deshalb beim Menschen beispielsweise zu Kopfschmerzen führen. Probleme treten vor allem dort auf, wo viele Personen über längere Zeit in geschlossenen, relativ kleinen Räumen zusammen sind – dort leiden dann häufig Leistungsfähigkeit, Konzentration und Wohlbefinden. Experten wie Dr. Simone Peters, Gefahrstoffexpertin im IFA, bestätigen, dass regelmäßiges Lüften die einfachste Schutzmaßnahme gegen die Effekte von zu viel CO2 ist. Das wird im Eifer des Gefechtes leider recht häufig vergessen, oder es wird einfach generell viel zu selten gelüftet. Abhilfe soll der neue kostenlose CO2-Timer schaffen, den das IFA gemeinsam mit der UKH für Android und Apple entwickelt hat. Aus Personenzahl, Aufenthaltsdauer und Raumvolumen errechnet die App die voraussichtliche CO2-Konzentration und gibt an, wann und wie oft gelüftet werden soll. Die ermittelte Zeit lässt sich als Timer setzen, der an die Lüftung erinnert. Laut Arbeitsstättenrecht soll ein Wert von 0,1 Volumenprozent (1.000 ppm) CO2 in der Raumluft nicht überschritten werden, um fit und aufmerksam zu bleiben. Mit der CO2-Timer-App kann dieser Wert überall einfach eingehalten werden, vor allem dort, wo gelernt und gearbeitet wird. Der Rechner basiert auf den Ergebnissen einer Studie der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), die CO2-Konzentrationen während 720 Unterrichtsstunden in 111 Schulen gemessen hat. Vergleiche haben gezeigt, dass die Ergebnisse für die Sekundarstufe auch auf den Bürobereich übertragbar sind. Sie finden die Installation der App an diesen Links im sowie bei .

Open Source – ist das nicht reines Chaos?

Open-Source-Programme werden von vielen Freiwilligen entwickelt. Jede und jeder kann mitmachen. Das löst immer wieder Erstaunen aus: "Wie soll das denn gehen?", fragen sich viele verblüfft. Hunderte Entwickler am gleichen Projekt?

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Ein Programmierprojekt, bei dem jeder macht, wozu er Lust hat?? Das führt doch zu totalem Chaos! Erstaunlicherweise ist das nicht der Fall. Eine wichtige Rolle dabei spielen Versionskontrollsysteme. Das sind Programme, die dafür sorgen, dass Änderungen am Quellcode einer Software überwacht, angenommen oder abgelehnt und bei Bedarf auch zurückgenommen werden können. Das bekannteste dieser Systeme ist Git, die bekannteste Plattform dafür ist GitHub.

Die Quellcodes können sich im Versionskontrollsystem verzweigen, so dass man immer einen Zweig hat, der bewährten, garantiert funktionierenden Code hat. Aus diesem Zweig wird das fertige Produkt in der aktuellen Version kompiliert und an die Kunden verteilt. In anderen Zweigen werden neue Funktionen entwickelt und getestet. Es gibt Beta-Zweige mit fast fertigen Versionen und Entwickler-Zweige, in denen ganz neue, unfertige Funktionen stecken.

Das Versionskontrollsystem ist aber nur die halbe Miete. Es muss auch jemanden geben, der dieses System steuert. Der verantwortlich entscheidet, welche Beiträge aufgenommen werden und welche nicht. Bei vielen Projekten gibt es dafür einen Hauptverantwortlichen, der alle maßgeblichen Entscheidungen trifft. Bekannte Vertreter dieser Rolle sind Ton Roosendaal bei Blender, Dries Buytaert bei Drupal und natürlich Linus Torvalds bei Linux. (Ist es Zufall, dass das alles Europäer sind?)

Große Projekte wie Linux sind zudem in kleinere Projekte aufgeteilt. Bei Linux sind das zum Beispiel Projekte für Grafiktreiber, Dateisysteme oder Zufallsgeneratoren. Diese kleineren Projekte werden wiederum von verantwortlichen Leitern gesteuert.

Sie sehen: In Open-Source-Projekten gibt es eine Vielzahl bewährter Strukturen, die für Ordnung und vor allem für funktionierende Programme sorgen.