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Besser entspannen mit Hintergrundgeräuschen

Heute im Open-Source-Newsticker: Eine Software für Designer und Astrologen, ein blitzschneller Webserver, lebendige Fotos, eine quelloffene Smartwatch und soviel Krach, wie Sie wollen.

Grafikprogramm für Seitengestaltung, Fertigung und Astrologie

Die Rottenburger Cenon GmbH entwickelt seit 1993 ein Grafikpaket, das Lösungen für völlig unterschiedliche Bereiche bietet: Sie können damit Drucksachen gestalten, Werkstücke gravieren, Reliefs fräsen, Grafiken konvertieren und Horoskope erstellen.


Super-schneller Webserver
Ihr Webserver ist zu langsam? Dann versuchen Sie es doch mal mit Litespeed! Dieser Server ist bei bestimmten Anwendungen bis zu 2000 mal schneller als die beliebten Server Apache oder Nginx.


Fotos zum Leben erwecken
Adobe hat eine Software veröffentlicht, mit der Sie Fotos auf magische Weise in Bewegung versetzen können. Das Programm erzeugt eine Kamerafahrt in das Bild hinein. Der Clou: der Hintergrund verschiebt sich dabei genau wie bei einer echten Kamerafahrt. Freigegeben für privaten Gebrauch, Kenntnisse der Programmiersprache Python werden vorausgesetzt.


Open Source Smart Watch
"Bangle" nennt sich eine neue Smartwatch, die GPS, Touch, Pulsmessung und Bluetooth bietet. Das Besondere: Sie können diese Uhr selbst mit JavaScript programmieren. Und damit die Entwicklung noch einfacher wird, kann die Uhr sogar mit dem Baukastensystem "Blockly" programmiert werden.


Hintergrundgeräusche nach Wunsch
Die Hintergrundgeräusche von MyNoise versetzen Sie an die irische Küste oder in ein belebtes Café. Sie können die Geräusche mit einer Reihe von Schiebereglern an Ihre Wünsche anpassen. Die Geräusche helfen dabei, sich zu konzentrieren, zu entspannen, einzuschlafen oder zu beruhigen.

Firefox-Update: Mit diesen neuen Funktionen surfen Sie noch komfortabler im Internet!

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche nützlichen Neuheiten die Firefox-Version 71 mitbringt

Pünktlich zum Jahresende veröffentlicht Mozilla eine neue Version von Firefox mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen. Wenn auch Sie zu den Firefox-Nutzern gehören, dann werden Sie sich über die Neuheiten freuen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die neuen Funktionen in Ihrem Alltag nutzen können. Wo bekomme ich die neueste Version von Firefox? Die neueste Version (71) erhalten Sie auf der Homepage von Mozilla: . In der Regel erkennt die Webseite automatisch, ob Sie das Windows-Betriebssystem oder MAC-OS nutzen und zeigt Ihnen den korrekten Download-Link.  Welche neuen Funktionen stehen zur Verfügung? Im Folgenden sehen Sie die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Picture-in-Picture für Videos: Diese Funktion erlaubt es Ihnen, Videos auf einer Webseite in einem separaten Fenster anzeigen zu lassen (Bild-im-Bild). Um diese Funktion zu aktivieren gehen Sie wie folgt vor: 1. Klicken Sie auf die Einstellungen von Firefox. 2. Klicken Sie anschließend auf Allgemein. 3. Gehen Sie nun auf den Bereich Surfen und ändern Sie die Einstellung Videosteuerung für Bild-im-Bild (PiP) anzeigen.
  • Eigene Suche für Privatmodus: Ab der Version 71 ist es möglich, Ihre eigene Standard-Suchmaschine festzulegen und nicht eine vorgegebene Suchmaschine, wie das bis zur Version 70 der Fall war. Das ist insbesondere für die Nutzer interessant, die eine Suchmaschine mit erhöhtem Datenschutz nutzen wollen. 
  • Aktualisierte about:config Darstellung: Alle Nutzer, die mit den versteckten Funktionen von Firefox arbeiten werden sich freuen. Denn die Darstellung der about-Einträge wurde angepasst. Sie haben nun die Möglichkeit, die Einträge komfortabel zu verändern oder zu löschen.

Wenn Sie weitere Informationen zu Funktionen oder zur Nutzung von Firefox erhalten möchten, testen Sie jetzt ohne Risiko

Minesweeper ist langweilig? Nicht diese Version!

Heute im Open-Source-Newsticker: 2 Tipps für die Seitengestaltung mit Scribus, Städte analysieren und Minen suchen

Open Source für Stadtplaner

Mit OSMnx können Geografen und Stadtplaner grafische Daten von den OpenStreetMap-Severn herunterladen und auswerten. Wie viele Sackgassen hat eine Stadt? Ist das eine historisch gewachsene Stadt oder wurde sie am Reißbrett geplant? Diese und viele andere Fragestellungen lassen sich mit der Software beantworten.
https://github.com/gboeing/osmnx

Minesweeper gegen den Strich gebürstet
Paweł Marczewski hat dem altehrwürdigen Minensuchspiel einen neuen Dreh verpasst: Die Minen werden nicht vor Spielbeginn versteckt, sondern nach und nach platziert. Dabei geht das Programm sehr rücksichtsvoll vor: Wann immer Sie gezwungen sind, zu raten, werden Sie ein freies Feld vorfinden. Nur wenn Sie raten, obwohl es ein freies Feld gibt, dass Sie sich ausrechnen könnten – dann explodieren Sie.
https://pwmarcz.pl/kaboom/

Scribus: Bilder einfach ins Programm ziehen
Wenn Sie mit Scribus Seiten gestalten, ziehen Sie für Texte immer erst einen Rahmen auf. Bei Bildern können Sie genauso vorgehen, aber Achtung: Es gibt unterschiedliche Rahmen für Bilder und Texte! Wenn Sie versuchen, ein Bild in einem Textrahmen zu platzieren, weigert sich das Programm. Mein Tipp: Ziehen Sie Bilder einfach so in Ihr Scribus-Dokument. Das Programm legt dann den passenden Rahmen dazu automatisch an.
https://www.scribus.net/

Scribus: Auf mehreren PCs arbeiten
Wenn Sie ein Scribus-Dokument an mehreren PCs bearbeiten, zum Beispiel zu Hause und in der Firma, dann speichern Sie das Dokument und alle dazugehörigen Bilder am besten auf einem USB-Stick und arbeiten immer mit diesem Stick.
https://www.scribus.net/

So wird die Android-Zwischenablage für Sie zur Zeitspar-Maschine

Jeder PC-Anwender kennt die Zwischenablage als eine superpraktische Methode, Daten ganz einfach innerhalb des Betriebssystems oder zwischen Anwendungen auszutauschen. Über eine solche Zwischenablage verfügt auch das Android-Mobilbetriebssystem, und mit diesen Tricks nutzen Sie das Zeitspar-Potential bei der Gerätebedienung voll aus.

Mal eben den Dateinamen in ein Textdokument übertragen, eine Datei in ein anderes Verzeichnis kopieren oder verschieben, oder auch Texte oder Zahlen in einem Dokument zu duplizieren, das zählt zu den typischen Aktionen, die einfach und schnell über die Zwischenablage (Clipboard) erledigt werden. Die Zwischenablage ist ein Zwischenspeicher, der von Android automatisch zur Verfügung gestellt wird und weder an- noch abgeschaltet werden muss. Bei dem großen Praxisnutzen ist es wenig erstaunlich, dass auch Android, das führende Betriebssystem für Mobilgeräte, über eine solche Zwischenablage-Funktion verfügt. Allerdings ist die genaue Nutzung den Mobilgeräte-Anwendern bislang eher wenig in „Fleisch und Blut übergegangen“. Das ist schade, denn viele Aktionen, wie beispielsweise das Übertragen einer SMS-Nachricht in eine E-Mail, lassen sich mit der Zwischenablage sehr einfach handhaben. Mit diesem Knowhow und den Tipps sparen Sie viele umständliche Arbeitsschritte ein und machen die Android-Zwischenablage zum echten Power-Hilfsmittel:

  1. In der Android-Zwischenablage können Sie Texte, Bilder, Ziffern und viele weiteren Datentypen speichern. Grundsätzlich gilt: Alles, was Sie irgendwie im Betriebssystem oder zwischen Apps übertragen möchten, können Sie über die Zwischenablage transportieren.
  2. Es gibt mehrere Methoden in Android, wie Sie die Zwischenablage aktivieren: Immer, wenn Sie ein Eingabefeld (Textfeld) geöffnet haben, um beispielsweise einen Kontakt zu bearbeiten, halten Sie einfach den Finger kurz auf dem Textfeld fest, und die Zwischenablage öffnet sich. Zudem haben Sie bei den meisten Androiden direkten Zugang zur Zwischenablage über die virtuelle Tastatur, auf der Sie meist das Symbol eines Zahnrades oder eines Klemmbretts finden. Mit einem Tipp darauf öffnet sich ebenfalls die Zwischenablage. Bei neueren Android-Versionen ist der Zugang zur Zwischenablage zudem in der Tastatur-App über die drei waagerechten Menüpunkte möglich.
  3. Um ein Datenelement in die Zwischenablage zu übertragen, halten Sie beispielsweise im Textfeld einer App den Finger etwas länger auf einer entsprechend sensitiven Stelle. Es poppt das Menü Einfügen auf. Markieren Sie das Gewünschte und benutzen Kopieren, wird der Inhalt in der Zwischenablage gespeichert.
  4. Es gibt einen gewichtigen Unterschied zur Steuerung der Zwischenablage bei oder Mac OS, denn vorherige Einträge in die Zwischenablage werden nicht automatisch von einem neuen Zwischenablage-Element überschrieben. Wenn Sie ältere Inhalte der Zwischenablage einfügen möchten, tippen Sie statt auf Einfügen rechts auf den Menüpunkt Zwischenablage, und Android zeigt Ihnen für die weitere Benutzung die bisher gespeicherten Inhalte an.
  5. Der Inhalt der Zwischenablage ist immer ein temporärer Speichervorgang. Diese Datenelemente werden gelöscht, wenn Sie beispielsweise Ihr Mobiltelefon neu starten. Wenn Sie einzelne Einträge entfernen möchten, tippen Sie diese länger an, bis die Option Löschen erscheint. Über den Menüpunkt Alle löschen oben rechts können Sie in der Zwischenablage auch komplett „klar Schiff“ machen.

So erzeugen Sie Ihren eigenen QR-Code mit Scribus

QR Codes sind quadratische Punktmuster, die man mit dem Handy einlesen kann. Meist verweisen sie auf Internetadressen.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Mit QR Codes können Sie Internetadressen und andere Informationen in gedruckte Briefe, Plakate und Broschüren einbinden. Manche lassen sich sogar QR-Codes auf ihren Grabstein meißeln. Die Betrachter brauchen keine Adresse abzutippen, sondern lesen den Code einfach mit ihrem Handy ein, um die Internetseite aufzurufen.

Um so einen Code selbst zu erzeugen, öffnen Sie Scribus und legen Sie ein neues Dokument an. Anschließend klicken Sie im Menü auf "Einfügen / Strichcode". Es erscheint ein Fenster mit dem Titel "Strichcode einfügen". Hier können Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Codes erzeugen. Für einen QR-Code wählen Sie die "Strichcode-Familie: Zweidimensionale Symbole" und unter diesen den "Strichcode: QR Code". Der QR Code besteht zwar eher aus Punkte als aus Strichen, aber was soll’s.

Ins Feld "Inhalte" tragen Sie die Information ein, die Sie mit dem Code transprotieren möchten, zum Beispiel eine Internetadresse. Unten im Fenster erscheint sofort eine Vorschau des Codes. Sobald Sie auf OK klicken verschwindet das Fenster. Jetzt können Sie Ihren Code per Mausklick in Ihrem Dokument platzieren. Neben den QR Codes können Sie auf diese Weise auch die EAN-Codes aus dem Supermarkt, die ISBN-Nummern von Büchern und viele andere Codes erzeugen.

Wenn Sie den Code nicht in Scribus brauchen, sondern in einer anderen Anwendung, dann können Sie ihn einfach als Bildschirmfoto speichern und zum Beispiel in LibreOffice einfügen.

Mehr zum Thema

Ausgabe Dezember 2019

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe Dezember 2019: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

So finden Sie den schnellsten DNS-Anbieter

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie die unten stehenden Befehle Zeile für Zeile ein:

sudo apt install bc dnsutils
wget tiny.cc/inet-reaktionstest
chmod 755 inet-reaktionstest

Führen Sie anschließend das Tool mit folgendem Befehl aus:

sudo apt install bc dnsutils

2 Tipps für Wissensdurstige und eine Warnung für Datenschützer

Heute im Open-Source-Newsticker: Referate noch schneller schreiben mit Wikipedia – faszinierende Internetseiten für Archäologie – und die Frage, ob man Windows 10 überhaupt datenschutzkonform einsetzen kann.

Windows 10 datenschutzkonform einsetzen

Wer Personendaten verarbeitet, muss sich dabei an die DSGVO halten. Um das mit Windows 10 zu erleichtern, hat die Datenschutzkonferenz jetzt ein Prüfschema veröffentlicht. Kleiner Tipp: Es ist fast unmöglich. Nehmen Sie lieber Linux.
https://tlfdi.de/mam/tlfdi/gesetze/orientierungshilfen/beschluss_zu_top_13_win10_prufschema.pdf

Geschichte digital

Das Deutsche Archäologische Institut, kurz DAI, macht seine Forschungen digital zugänglich. Dabei entstehen , verknüpft mit Landkarten und weiteren Informationen sowie spannende 3D-Modelle wie zum Beispiel das von . Die Archäologen arbeiten mit Open Source und stellen ihre Daten wiederum kostenlos als Open Data allen zur Verfügung.
https://idai.world/what/space-and-time

Bücher direkt aus Wikipedia einsehen
In der beliebten Internet-Enzyklopädie können Interessierte neuerdings zitierte Buchseiten direkt per Mausklick aufrufen. So verweist zum Beispiel die im englischen Beitrag über Martin Luther King auf Seite 52 eines Buches. Wenn Sie die Seitenzahl anklicken, erscheint direkt . Die Buchseiten sind im Internet Archive gespeichert. Bisher sind schon über 100.000 Buchzitate auf diese Weise zugänglich. Die Bücher können aus dem Internet Archive digital ausgeliehen werden. Das Archiv arbeitet daran, immer mehr Bücher zu digitalisieren und mit der Wikipedia zu verknüpfen.
https://blog.archive.org/2019/10/29/weaving-books-into-the-web-starting-with-wikipedia/

Hilfe, mein Smartphone spinnt

Mobile Computing per Smartphone ist ja grundsätzlich eine feine Sache und von hohem Nutzen. Doch wenn das Smartphone mit wichtigen Daten oder benötigten Apps plötzlich „spinnt“, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Mit diesen Maßnahmen stellen Sie wieder eine zuverlässige Funktion her.

Die konkreten Phänomene eines „spinnenden“ Smartphones sind in der Praxis vielfältig: Das Smartphone hat sich über Nacht trotz vollem Akku ausgeschaltet, es startet ungeplant neu und möchte den SIM-Entsperrcode wissen, in manchen Fällen „hängen“ Apps oder das ganze System bleibt stehen. In diesen Fällen heißt es „kühlen Kopf“ bewahren und das Gerät ohne das Risiko eines Datenverlustes wieder in einen stabilen Betriebszustand zu versetzen. Führen Sie dazu je nach Szenario die folgenden Maßnahmen durch:

  1. Die einfachste Maßnahme besteht darin, das Gerät einmal komplett herunterzufahrenund neu zu starten. Damit werden Android und alle Apps neu initialisiert, Pufferspeicher gelöscht und neu organisiert und eventuell aus dem Ruder gelaufene Datenstrukturen im Speicher reorganisiert. Um das Gerät auszuschalten, brauchen Sie meist nur die Einschalttaste festzuhalten, bis nach einigen Sekunden der Ausschaltvorgang angeboten wird.
  2. Bei langer Betriebszeit ohne gelegentliche Geräteabschaltungen können sich auch in manchen Elektronik-Bauteilen falsche Speicherzustände ausbilden. Wenn es sich um ein Mobilgerät mit entnehmbarem Akku handelt, gehen Sie daher noch einen Schritt weiter und machen das Gerät komplett stromlos. Dazu fahren Sie das Gerät erst herunter, öffnen dann die Rückenschale und entnehmen den Akku für mindestens ein paar Minuten. Idealerweise geben Sie dem Gerät ohne Akku über Nacht Zeit, alle Lade- und Speicherzustände zu entladen. Bauen Sie es dann wieder zusammen und schalten das Gerät wie gewohnt ein.
  3. Grund für ein "spinnendes Smartphone" kann auch eine  defekte Speicherkarte sein. Wenn in dem Gerät eine MicroSD-Speicherkarte installiert ist, schalten Sie das Mobiltelefon herunter und entnehmen die Speicherkarte. Prüfen Sie dann am besten mit einem Kartenlesegerät am PC oder am Notebook, ob die Speicherkarte lesbar ist und die gespeicherten Dateien nutzbar sind. Ist die Karte selbst oder sind gespeicherte Dateien korrupt und nicht lesbar, tauschen Sie die Speicherkarte am besten gegen eine neue aus. Als Notfallmaßnahme kann es ausreichen, die Karte komplett neu zu formatieren. Beachten Sie, dass dabei alle eventuell noch nutzbaren Dateien endgültig gelöscht werden.

Wenn alle Maßnahmen nicht fruchten, kann auch eine Schadsoftware Ursache für das "spinnende Mobiltelefon" sein. Installieren Sie eine Antiviren-App und führen einen Vollscan (Intensivscan) durch. Sollte auch eine AV-App kein Ergebnis zeigen, bleibt nur noch der Vollreset des Geräts, der je nach Gerät und Hersteller unterschiedlich durchgeführt wird. Vorsicht: Beim "harten Reset" werden alle Daten und Installationen gelöscht und das Mobiltelefon befindet sich wieder im Auslieferungszustand. Es müssen also alle Apps, Daten und Einstellungen erneut installiert bzw. vorgenommen werden.

Browser-Tipps: Nutzen Sie das große Potenzial der „about“-Seiten von Firefox

Ihr Browser kann weit mehr als Webseiten anzeigen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche hilfreiche Informationen Sie über die about-Befehle erhalten

Es gibt eine Reihe versteckter Seiten, mit denen Sie eine Vielzahl an Informationen zum Browser, seinen Entwicklern und seiner Stabilität erhalten, Firefox einstellen und im Notfall sogar reparieren können.  Zum Aufruf dieser Seiten geben Sie ins Adressfeld von Firefox about, einen Doppelpunkt : und einen Parameter wie zum Beispiel config ein. Sie kennen about:config vielleicht aus einer meiner Anleitungen, denn damit lässt sich Firefox individuell konfigurieren. In der folgenden Übersicht sehen Sie zahlreiche interessante about-Befehle:

  • about:about Zeigt eine Liste der „about“-Seiten mit Links zu weiteren Informationen
  • about:addons Zeigt eine Übersicht der installierten Erweiterungen
  • about:blank Zeigt eine leere Browser-Seite
  • about:blocked Zeigt die Warnung von Firefox vor betrügerischen Webseiten an
  • about:config Zeigt nach einer Warnung die Einstellungsoptionen an. Sie benötigen diesen Befehl teilweise bei meinen Anleitungen. Bitte verstellen Sie hier nichts, wenn Sie die Funktion der betreffenden Einstellung nicht ganz genau kennen
  • about:crashed Zeigt Ihnen die letzten Abstürze von Firefox mit Datum und Uhrzeit an und zu welchen Abstürzen Berichte an Mozilla gesendet wurden
  • about:credits Listet von A bis Z all die vielen Personen auf, die an Firefox mitgearbeitet haben.
  • about:downloads Zeigt die Liste Ihrer Downloads an, und zwar über das gesamte Fenster und damit viel größer als per Menüauswahl
  • about:home Zeigt die Startseite von Firefox an
  • about:license Listet alle Lizenzen auf, die für den Firefox-Browser verwendet werden
  • about:logo Zeigt das Firefox-Logo an
  • about:memory Zeigt Ihnen äußerst detailliert den Speicherverbrauch von Firefox an. Klicken Sie dazu auf MEASURE (Messen).
  • about: neterror Zeigt die Fehlerseite an, die Firefox bei einer nicht geladenen Webseite anzeigt.
  • about:networking Zeigt Ihnen detaillierte Informationen über alle Verbindungen zu Servern im Internet an und welche Ports dabei verwendet werden
  • about:newtab Zeigt die Seite an, die Sie beim Öffnen eines neuen Tabs (Registers) erhalten
  • about: performance Zeigt Ihnen eine Übersicht der geladenen Webseiten an und welche davon Firefox übermäßig verlangsamen. Diese können Sie direkt mit CLOSE TAB schließen oder RELOAD TAB neu laden. Mit beiden Schaltern können Sie Firefox bei Webseiten-Abstürzen und -Hängern sowie fehlerhaft programmierten Webseiten deutlich beschleunigen
  • about:preferences Zeigt Ihnen die Einstellungen an
  • about:privatebrowsing Zeigt Ihnen Informationen zum privaten Surfen an
  • about:profiles Zeigt die gespeicherten Benutzerprofile an. Sie können Firefox auch von dieser Seite aus ohne Add-Ons starten
  • about:rights Informiert Sie über Ihre Benutzerrechte und enthält Links zur Datenschutzerklärung von Mozilla und den Service-Bedingungen
  • about:session-restore Zeigt die Entschuldigungsseite an, die Firefox normalerweise nach einem Absturz und dem vergeblichen Wiederherstellen Ihrer geöffneten Webseiten präsentiert
  • about:support Liefert Ihnen Informationen zur Fehlerbehebung. Wichtig sind hier der Link zur Firefox-Hilfeseite und die Schaltflächen zum Bereinigen von Firefox und zum Neustart ohne Add-Ons (Erweiterungen)
  • about:telemetry Zeigt die Daten an, die Mozilla während der Browser-Nutzung sammelt.
Meine Empfehlung:

Die „about“-Seiten sind versionsabhängig. Daher sollten Sie nach Firefox-Updates mit about:about nachsehen, ob neue Seiten hinzugekommen oder auch Seiten weggefallen sind. Wenn Sie weitere Tipps und Tricks zu Firefox erhalten möchten, testen Sie jetzt ohne Risiko

gEdit: Erweiterung manuell installieren

Den Linux-Texteditor "gEdit" können Sie mit Plugins um praktische Funktionen ergänzen. Einige Erweiterungen können Sie per Mausklick installieren, andere erfordern Handarbeit.

Linux / Deutsch / Open Source.

Wie Sie die mitgelieferten Erweiterungen für gEdit installieren, . Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie eine Erweiterung manuell installieren. Auch das ist kein Hexenwerk. Zudem brauchen Sie dabei nicht auf Systembereiche zuzugreifen, es kann also nichts Wesentliches kaputt gehen.

Es gibt zwei Speicherorte für gEdit-Erweiterungen. Einer davon liegt in Ihrem Home-Ordner. Hier können Sie Erweiterungen speichern, ohne Systembereiche zu berühren. Der entsprechende Ordner ist ~/.local/share/gedit/plugins

Falls der Ordner nicht vorhanden ist, legen Sie ihn an. Anschließend speichern Sie die gewünschte Erweiterung in diesem Ordner, zum Beispiel den .

Erweiterungen für gEdit bestehen immer aus zwei Dateien: Eine trägt die Endung "py" und enthält den eigentlichen Code in der Programmiersprache "Python". Die andere trägt die Endung "plugin" und enthält Informationen, mit deren Hilfe gEdit die Erweiterung einbindet.

Klicken Sie die Dateien auf GitHub einzeln an und klicken Sie dann auf "Raw", damit nur reine Datei ohne das Drumherum angezeigt wird. Diesen Quelltext speichern Sie dann jeweils mit "Seite speichern unter" in dem genannten Ordner. Anschließend starten Sie gEdit neu und die Erweiterung steht zur Verfügung.

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