Produkt Logo

Ausgabe März 2019

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe März 2019: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

So erstellen Sie den Ubuntu-Notfall-Stick  

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie die unten stehenden Befehle ein:

sudo add-apt-repository ppa:mkusb/ppa
sudo apt update && sudo apt install mkusb

Wie geht es weiter mit Gimp?

Heute im Newsticker: Ein neues 3D-Programm für Profis, ein Ausblick auf die weitere Entwicklung bei Gimp, Fortschritte beim Open-Source-Handy und beim BIOS-Update auf Linux-PCs.

3D-Filme und -Spiele entwickeln

Tooll (mit zwei l am Ende) ist ein Programm für 3D-Profis. Sie können damit Trickfilme drehen oder interaktive Computerspiele entwickeln. Das Programm wird von der Berliner Firma Framefield hergestellt. Es kombiniert Knoten-basierte Effekte mit einer Programmierschnittstelle für Quellcode und intuitiven Werkzeugen für die 3D-Modellierung. Teams können damit dank der eingebauten Versionierung gemeinsam an Projekten arbeiten.


Gimp: Wohin geht die Reise?
Die Entwickler des beliebten Bildbearbeitungsprogramms haben einen Ausblick auf die Zukunft von Gimp veröffentlicht. Die größte praktische Neuerung: Sie haben sich vorgenommen, alle ein bis zwei Monate eine neue Version mit neuen Funktionen herauszubringen. Ich bin gespannt, was daraus wird und halte Sie auf dem Laufenden!


Open Source Handy macht Fortschritte
Der Hersteller Purism arbeitet weiter fleißig an seinem quelloffenen Handy. Neuerdings kann man mit dem Gerät immerhin schon telefonieren. Wenn es fertig ist, soll man es auch mit Tastatur, Maus und großem Monitor als PC-Ersatz nutzen können. Als Betriebssystem ist nicht Android, sondern ein „richtiges“ Linux vorgesehen.


BIOS-Updates unter Linux sollen leichter werden
Das BIOS ist das Stück Software, das der Computer als allererstes ausführt, noch vor dem Betriebssystem. Damit man dieses direkt auf der Hauptplatine gespeicherte Programm unter Linux besser aktualisieren kann, gibt es das LVFS-Projekt, das inzwischen von allen großen BIOS-Herstellern unterstützt wird. Welche Geräte schon unterstützt werden, sehen Sie in dieser Liste:

So finden und senden Sie Ihre Mobilfunk-Rufnummer

Sie möchten gerne Ihre Mobilfunknummer jemandem nennen oder senden, aber kennen sie nicht auswendig? Macht nichts, denn dabei hilft Ihnen ein Android-Mobilgerät auf mehreren Wegen.

Nur noch eine Minderheit der Mobilfunknutzer kennt die eigene Mobilfunknummer auswendig. Immerhin kommen zu den vier Ziffern für die Netzkennung ja nochmal sieben oder acht Ziffern hinzu. Insbesondere bei einem neuen Vertrag oder dem PrePaid-Zweithandy kennt daher kaum jemand die Rufnummer des Mobilgeräts. Mit den folgenden Methoden lassen Sie sich die Rufnummer bei Geräten mit dem Android-Betriebssystem anzeigen und geben sie netten Menschen ganz einfach weiter:

  1. Sie finden Ihre Mobiltelefonnummer direkt im Gerät unter Einstellungen > Telefoninfo. Sie können die Nummer einfach vorlesen und auf dem anderen Mobilgerät in die Telefon-App (virtuelle Wähltastatur) eintippen und in die Kontakte-App speichern.
  2. Andere Methode zum Übertragen der Rufnummer: Rufen Sie mit Ihrem Smartphone das Zielgerät an. Sofern die Rufnummernanzeige nicht unterdrückt ist, erscheint Ihre Nummer im Display des Zielgeräts. Nehmen Sie das Gespräch kurz an, damit es in die Anruferliste übernommen wird. Dann tippen Sie in der Anruferliste auf die Nummer und benutzen Details > Neuer Kontakt, wo Sie die gewünschten Informationen ergänzen.
  3. Anstelle eines Anrufes können Sie auch einfach eine SMS an das Zielgerät senden. Beim Empfang der SMS wird die Absendernummer auf jeden Fall angezeigt.
  4. Die Telefonnummer kann auch als Inhalt einer SMS gesendet werden. Markieren Sie die Mobilfunknummer in der Kontakte-App, indem Sie den Finger darauf halten, bis das PopUp-Menü und der Befehl Kopieren erscheint. Übertragen Sie damit die Nummer in die Zwischenablage. Legen Sie dann eine SMS an, und fügen die Nummer aus der Zwischenablage wieder ein, abschließend tippen Sie auf Senden.
  5. In jedem Fall ist es eine gute Idee, die eigene Telefonnummer bzw. die eigenen Kontaktdaten in der Kontakte-App anzulegen. Denn dann können Sie diese Daten auch einfach teilen oder versenden. Schalten Sie dazu die nötigenfalls verwendete Schnittstelle (Bluetooth, WLAN, Mobilfunk) ein. Halten Sie in der Kontakte-App den Finger auf dem Kontakt, bis oben SENDEN erscheint. Tippen Sie auf SENDEN, werden Sie gefragt, ob Sie den Kontakt als vCard-Datei (VCF) oder als Text senden möchten. Tippen Sie einfach auf die gewünschte Option und es werden alle auf dem Gerät verfügbaren bzw. eingerichteten Sendeziele angeboten, darunter z.B. auch E-Mail und Senden via Bluetooth.

Ausgabe Februar 2019

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe Februar 2019: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

So installieren Sie die Unterstützung für Gnome-Erweiterungen  

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein:

sudo apt install chrome-gnome-shell

Internet-Pannen lösen: Wie greife ich auf das E-Mail-Konto eines Verstorbenen zu?

Erfahren Sie hier, welche Dienste Ihnen zur Verfügung stehen, um auf das E-Mail-Konto eines Verstorbenen zugreifen zu können

Stirbt ein Mensch, ohne für seine Nachwelt ein Verzeichnis aller seiner Konten und Passwörter zu hinterlassen, ist ein Zugriff nur für seine Erben möglich – und das auch nicht immer. Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise: 1. Suchen Sie im PC und am Arbeitsplatz nach Aufzeichnungen zum Passwort. Vielleicht finden Sie es dort. 2. Ist das Passwort nicht aufzutreiben, ermitteln Sie über die E-Mail-Adresse den dazugehörigen E-Mail-Anbieter. Dieser ist meist an der Endung sofort zu erkennen. Bei der Endung „aol.com“ zum Beispiel ist der Anbieter AOL, bei „t-online.de“ ist es die Telekom. Gehört die E-Mail-Adresse zu einer Webseite des Verstorbenen, ermitteln Sie über den Auskunftsdienst „Whois“ den Tech-C, also den technischen Administrator. Dazu rufen Sie https://whois.de/ auf. Dann lesen Sie die gesuchte Information unter TECH-C ab. 3. Wenden Sie sich schriftlich an den E-Mail-Anbieter oder technischen Administrator. Legen Sie eine Kopie des Totenscheins bei und einen Nachweis darüber, dass Sie als Erbe über den Nachlass verfügen dürfen. Sind Sie nicht selbst Erbe, beauftragen Sie einen Erben mit dieser Aufgabe. Eine weitere Möglichkeit für den Zugriff auf ein E-Mail-Konto ist die Passwort-vergessen-Funktion. Darüber können Sie eventuell ein neues Passwort vergeben, wenn Sie die Kontrollfrage beantworten können oder Zugriff auf das Smartphone des Verstorbenen oder ein anderes E-Mail-Konto von ihm haben. Was Sie zum Freischalten benötigen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Tipp: Sorgen Sie für den Todesfall vor und erstellen Sie eine digitale Nachlassliste mit allen Konten, Benutzernamen und Passwörtern, die Sie Ihren Nachkommen zukommen lassen möchten.  Meine Empfehlung: Haben Sie ein Unternehmen oder arbeiten Sie für einen Verein, sollten Sie dafür sorgen, dass Mitarbeiter bei Firmen bzw. Vereinsaufgaben nur E-Mail-Konten verwenden, auf die nach dem Tod dieser Mitarbeiter auch noch zugegriffen werden kann. Das wären zum Beispiel E-Mail-Adressen, die über den Web-Server des Unternehmens bzw. Vereins verwaltet werden. Haben Sie dazu weiterführende Fragen, beraten meine Mitarbeiter aus der Redaktion und ich Sie gerne über den Computerwissen Club: https://club.computerwissen.de

Browser-Tipp nutzen: Warum erscheint „about:blank“ in meinem Browser?

Erfahren Sie hier, wie Sie mit „about:blank“ angezeigten Web-Seiten richtig umgehen

Eine Adresse, die mit about: beginnt, ist eine interne Konfigurationsanweisung für Ihren Browser. Mit der Anweisung about:blank wird eine leere Seite angezeigt. Es ist daher normal, dass Sie eine weiße Seite sehen und der Browser keine weitere Aktion ausführt. Diese Anweisung sehen Sie wahrscheinlich, weil die erste angezeigte Seite Ihres Browsers eine Leerseite ist. Sie können diese Startseite in den Einstellungen Ihres Browsers ändern: 1. Klicken Sie bei Firefox auf das MENÜ-Symbol . 2. Wählen Sie EINSTELLUNGEN. 3. Ändern Sie unter ALLGEMEIN die Einstellung hinter WENN FIREFOX GESTARTET WIRD in STARTSEITE ANZEIGEN4. Geben Sie im Feld STARTSEITE die Adresse der gewünschten Seite an, die statt der Leerseite beim Start Ihres Browsers erscheinen soll. Machen Sie sich mit den about:-Befehlen vertraut, denn sie können bei Ihrem Browser sehr nützlich sein. Eine Übersicht der wichtigsten Befehle finden Sie in der nachfolgenden Übersicht. about:?: Zeigt Informationen über Ihren Browser an about:addons: Zeigt die Übersicht der Browser-Erweiterungen zur Bearbeitung an about:blank: Zeigt eine Leerseite an about:config: Zeigt die Einstellungen für den Browser an about:crashes: Zeigt Informationen über Browser-Abstürze an about:downloads: Zeigt die Download Liste an about:memory: Liefert Ihnen Informationen zum Speicherverbrauch Ihres Browsers Meine Empfehlung: Eine ungewohnte Adresse kann ein Hinweis auf einen Browser-Entführer oder ein anderes Schadprogramm sein. Gehen Sie der Sache daher auf den Grund und fragen Sie über den Computerwissen Club, ob Sie sich Sorgen machen müssen. Meine Mitarbeiter aus der Redaktion und ich werden Ihnen gerne helfen: https://club.computerwissen.de

Das Ende naht – jedenfalls für eine beliebte Internet-Technik

Heute im Newsticker: eine schmerzliche Lücke im Open Source, das Ende von Animationen mit Adobe Flash, ein aufgerüstetes Hackerwerkzeug, ein Bastelfon und kraftvolle Linux-Laptops.

Überhaupt keine Steuersoftware mehr im Open Source

Bis heute gibt es keine quelloffene Software, mit der man seine Steuererklärung machen könnte. Es gab nur "Geierlein" für die Umsatzsteuervoranmeldung. Und jetzt hat die Finanzverwaltung sogar diesem kleinen Programm noch die Schnittstelle abgeschaltet. Beschwerden bitte an .


Kein Flash mehr in Firefox ab 2020
Wenn Sie die Animationstechnik "Flash" auf Internetseiten verwenden, dann schauen Sie sich besser langsam nach einer Alternative um. Hersteller Adobe will die Technik beerdigen und Mozilla hat angekündigt, sie auch in Firefox abzuschalten. Ab September wird Flash zunächst deaktiviert, man kann es aber wieder einschalten. Nächstes Jahr wird Flash dann komplett aus Firefox entfernt.


Hacker-Werkzeug erneuert
Das beliebte Angriffsprogramm "Metasploit" ist in der Version 5.0 erschienen. In dem Update stecken sieben Jahre Entwicklungsarbeit, entsprechend viele neue Funktionen sind darin zu finden. Metasploit sucht automatisch nach Sicherheitslücken. Es ist natürlich zur Verteidigung gedacht, wird aber auch von Angreifern eifrig genutzt.


WLAN-Bastelfon
Die Firma WiPhone will ein Handy als Open Hardware anbieten, das sich leicht zerlegen, wieder zusammensetzen und durch eigene Elektronik ergänzen lässt. Im März will man Geld sammeln um das Gerät in Serie herzustellen. Telefonate kann man damit nur über WLAN führen, Mobilfunk wird nicht unterstützt.


Linux-Laptops mit mehr Power

Open Source bis auf die Knochen, das ist das Ziel der Laptops von Purism. Das neuste Modell kann mit deutlich stärkerer Hardware jetzt auch UltraHD-Videos in 4k-Auflösung abspielen. Das Librem 15 kostet 1.600 Dollar.

Spionageversuche in Ihrem Netzwerk enttarnen Sie mit dem Angry IP Scanner

Wer ein Heim-Netzwerk inklusive WLAN betreibt, hat möglicherweise ungebetene Gäste in seinem Netz, ohne es zu bemerken. Doch mit dem kostenlosen Windows- und Linux-Tool "Angry IP Scanner" enttarnen Sie Eindringlinge ganz einfach.

In Zeiten von Smart Home und allgegenwärtigen WLANs bei gleichzeitig steigenden Aktivitäten von Hackern und anderen Online-Kriminellen hat die Kontrolle über Ihr WLAN einen hohen Stellenwert. Ob zur Kontrolle oder für die Installation von Netzwerkgeräten, häufig wird eine Übersicht der Geräte in Ihrem Netzwerk und insbesondere der am WLAN-Funknetzwerk beteiligten Mobilgeräte benötigt. Diese Informationen liefert Ihnen das leicht bedienbare Tool „Angry IP scanner“, das Ihnen alle Geräte im Netzwerk mit ihren IP-Adressen anzeigt. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm IPSCAN-VERSION-SETUP.EXE und folgen Sie dem Assistenten in den folgenden Schritten:

  1. Beim ersten Programmstart lesen Sie sich am besten kurz durch die deutschsprachigen Erste-Hilfe-Schritte. Überprüfen Sie dann die voreingestellten IP-Adressen. Die erste Adresse sollte die Adresse Ihres Routers sein, die wahrscheinlich mit "192." beginnt und auf ".255" enden. So decken Sie die relevanten Adressen für Ihren Check ab.
  2. Klicken Sie auf START. Es werden nun alle IP-Adressen gescannt. Blättern Sie die Liste der gefundenen IP-Adressen durch und prüfen Sie, ob dort unbekannte Geräte aufgelistet sind.
  3. Sie können Angry IP scanner auch zur Verbindungsprüfung verwenden, indem Sie ein Gerät „anpingen“. Dazu wählen Sie das Gerät in der Liste aus und drücken [STRG]+[5]. Es öffnet sich das Fenster der Eingabeaufforderung und es wird mehrfach der Ping-Befehl ausgeführt und die Ergebnisse werden angezeigt.
  4. Über das WERKZEUGE-Menü stehen Ihnen weitere Funktionen zur Verfügung, wie unter AUSWAHL das Anzeigen von Rechnern mit offenen Ports oder tote Hosts, die aktuell keine Verbindung haben.
  5. Die IP-Adresse einer neuen IP-Webcam oder eines Smart-Home-Geräts finden Sie einfach heraus, indem Sie erst einen Scan ohne das angeschlossene Gerät durchführen, dann das Gerät anschließen und erneut scannen. Die neu vergebene IP-Adresse gehört zu dem betreffenden Gerät.

Sie finden weitere Informationen und den Download der aktuellen Version von "Angry IP scanner" für Windows und Linux unter

Filmwiedergabe in Kinoqualität mit dem kostenlosen Leawo Blu-Ray Player

Kommerzielle Filme auf einer Blu-Ray am PC oder Notebook abzuspielen, scheiterte bislang meist an der notwendigen Wiedergabe-Software, die mit den verschlüsselten Daten umgehen kann. Mit dem Leawo Blu-Ray-Player kommen Sie kostenlos zur perfekten Filmwiedergabe.

In vielen PCs und Notebooks befindet sich ein optisches Laufwerk, das auch das Blu-Ray-Format unterstützt und somit Filme in perfekter Kinoqualität wiedergeben kann. Doch fehlt es meist an einem Wiedergabeprogramm, das die Blu-Ray-Verschlüsselung meistert, denn Programme wie der bekannte VLC Media Player geben nur unverschlüsselte Blu-Ray-Filme wieder. Kostenlose Abspielsoftware für Blu-Rays gab es lange Zeit jedoch nicht. Diese Marktlücke hat die Firma Leawo mit ihrer Software geschlossen. Die ehemals $50 teure Software stellt Leawo inzwischen kostenlos zur Verfügung und bietet damit die erste wirklich brauchbare Gratis-Lösung, um Blu-Rays abzuspielen.

Reiche Auswahl von Codecs und Funktionen

Da die Software ihren Ursprung in einer kostenpflichtigen Version hat, ist sie gut zu bedienen und bringt einige Extras mit. So lassen sich zum Beispiel auch Filme mit einem fremden Regionalcode abspielen, was sonst oft Probleme bereitet. Ansonsten spielt die Software eine komplette Bandbreite an Codecs ab. MP4, MOV, DIVX, MPEG, ACC, WAV und OGG stellen nur die Auswahl der bekanntesten Formate dar. Bei der Programminstallation werden Sie gefragt, welche Formate Sie mit dem Programm verknüpfen möchten.

Leawo Blu-Ray-Player mit netten Extras und viel Bedienkomfort

Die Bedienung des Leawo Player ist übersichtlich und selbsterklärend. Im Hauptmenü zeigt das Programm an, welche Blu-Rays oder DVDs eingelegt sind und bietet die Option, Dateien von der Festplatte zu öffnen. Beim Abspielen des Films können dann zum Beispiel Untertitel aktiviert oder Videoeinstellungen vorgenommen werden. So lässt sich das Bild skalieren und bei Bedarf können Helligkeit und Kontrast angepasst werden. Praktisch ist auch die Möglichkeit, die Tonspur zu verschieben. Während bei Blu-Rays die Tonspur mit dem Video übereinstimmen sollte, kommt es bei heruntergeladenen Videos häufiger vor, dass Bild und Ton nicht synchron laufen. Der Leawo Blu-Ray Player schafft Abhilfe, indem er die Tonspur auf bis zu 0,001 Sekunden genau verschieben kann.

Software für Heimkinofans inklusive Mehrkanalton

Für das Abspielen von Blu-Rays muss nebst der passenden Hardware (Blu-Ray-Laufwerk, Grafikkarte und Display müssen die HDCP-Verschlüsselung unterstützen) bei kopiergeschützten Blu-Rays auch eine Internetverbindung vorhanden sein. Für Heimkinofans interessant: Bei entsprechender Lautsprecherausstattung unterstützt der Leawo Player auch DTS 5.1. und DTS-HD-Kinoton. Praktisch ist bei der Software auch die Navigation durch die Blu-Ray- oder DVD-Menüs. Die Szenenauswahl im Film oder die Auswahl von Bonusmaterial kann direkt über eine Leiste am rechten Bildschirmrand erfolgen, die nach erfolgreicher Auswahl wieder zuklappt. Vor allem bei breit gefächertem Bonusmaterial ist das praktisch. Der Leawo Player ist komplett kostenfrei, es wird nur vor dem Filmstart und bei Pausen eine unaufdringliche Werbung für andere Leawo-Produkte einblendet. Den Leawo Blu-Ray Player gibt es für Windows und Mac, weitere Informationen und den Download der aktuellen Version erreichen Sie an diesem Link bei .

Diese Kunstwerke sind jetzt frei verfügbar

Immer zum Jahreswechsel werden neue Texte, Bilder und Musikstücke aus dem Urheberschutz entlassen. Werke von Urhebern, die 1948 gestorben sind, sind seit dem 1. Januar 2019 gemeinfrei.

Windows+Linux / Deutsch / Public Domain.

70 Jahre nach dem Tod eines Urhebers erlischt der Schutz für dessen Werke. Genau genommen endet die Frist aber erst mit Ablauf des Jahres, in dem der Künstler starb. Seit Beginn dieses Jahres stehen damit damit wieder eine Menge neuer Werke für jedermann frei zur Verfügung.

Dazu gehören zum Beispiel die Werke des Dadaisten Kurt Schwitters, des Komikers Karl Valentin und des Reporters Egon Erwin Kisch. Die Freunde der freien Kultur feiern daher den 1. Januar immer als "Tag der Gemeinfreiheit". Dieser musste in den USA wegen einer Gesetzesänderung 20 Jahre lang ausfallen – die Schutzfristen waren 1998 verlängert worden. Erst dieses Jahr können die Amerikaner wieder mitfeiern: Endlich sind auch in den Staaten wieder Werke in die Public Domain freigelassen worden.

Auch eins der beliebtesten klassischen deutschen Liebeslieder ist jetzt Gemeingut: "Dein ist mein ganzes Herz" von Franz Lehar. Bei Musik ist die Lage allerdings schon wieder komplizierter: Hier erwerben nämlich nicht nur Komponisten und Texter, sondern auch Interpreten ein eigenes Urheberrecht. Nun ist zwar der Sänger Richard Tauber, von dem stammt, ebenfalls 1948 verstorben, aber seine Darbietung wird von einem Orchester begleitet. Wetten, von den Musikern lebt noch einer?

Für fremdsprachige Werke wiederum gilt: Übersetzungen haben zwei Urheber. Ihr Schutz erlischt erst, wenn sowohl der Autor als auch der Übersetzer 70 Jahre tot sind. Das gilt zum Beispiel für Frederick Philip Grove, der Werke von Balzac, Cervantes, Dumas und Flaubert übersetzt hat. Damit sind "Die drei Musketiere" und "Der Graf von Montecristo" jetzt frei auf Deutsch verfügbar. Auf seine Übersetzungen von André Gide müssen wir aber noch drei Jahre warten, den Gide starb erst 1951.

Als normaler Benutzer brauchen Sie sich um diese ganzen Komplikationen aber nicht zu kümmern. Freuen Sie sich einfach über die vielen Werke, die Sie kostenlos aus dem Netz herunterladen können. Einen Anwalt, der die Details klärt, brauchen Sie erst, wenn Sie solche Werke erneut veröffentlichen und kommerziell verwerten möchten.

Mehr zum Thema: