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Backup-Tool PureSync neu in Version 5.0 – kostenlose Personal-Version inklusive

Jumping Bytes, Spezialist für praktische Windows-Tools, veröffentlicht Version 5.0 seiner Backup- und Sync-Software PureSync. PureSync-Nutzer können sich auf neue Auslöser für die automatische Datensicherung, eine ganze Reihe neuer Vorlagen für Synchronisierungs- und Backup-Vorgänge und weitere feine neue Features freuen.

PureSync besticht durch eine klare und übersichtliche Oberfläche, über die der Nutzer genau kontrollieren kann, welche Daten wohin gesichert oder abgeglichen werden. Er wählt einfach die entsprechenden Ordner für das Backup oder die Synchronisierung aus, spiegelt entweder den kompletten Inhalt oder aktualisiert die neuesten Dateien. Vor der tatsächlichen Synchronisierung zeigt eine Vorschau, welche Dateien PureSync für den Abgleich zwischen den Ordnern vorsieht. Auch einzelne Dateien und Verzeichnisse können bequem ausgewählt und synchronisiert werden. Hinzu kommt die Riesenauswahl an Filtermöglichkeiten (nach Datei- und Ordnernamen, nach Dateityp, Größe, Datum, Alter), die jeweils ein- oder ausschließend angewandt werden können. Ein automatischer Datenabgleich kann entweder zu festgesetzten Zeiten, wenn sich Dateien geändert haben, die gewünschten externen Datenträger angeschlossen sind oder beim Hoch- oder Runterfahren des Rechners gestartet werden.

Neue Features von PureSync 5.0

Nutzer haben mit PureSync eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihre Datensicherung automatisch zu starten, ohne dass sie einen einzigen Mausklick tätigen müssen. Die Startsignale für einen sogenannten Job, also Backup und Synchronisation, können ein bestimmter Zeitplan (alle x Minuten, Stunden, Tage, Wochen oder Monate) sein, der Anschluss eines Datenträgers oder eine Dateiänderung: Sobald sich eine Datei verändert, die gesichert oder synchronisiert werden soll, wird der Job gestartet. User können auch einstellen, dass die Synchronisierung bzw. das Backup x Sekunden nach der Dateiänderung startet. Was bisher auf lokale Laufwerke beschränkt war, funktioniert jetzt auch mit externen Laufwerken wie Network Attached Storage (NAS), USB oder beliebigen Netzlaufwerken. So können Änderungen, die beispielsweise auf einem NAS von Rechner A ausgemacht wurden, automatisch auf eine lokale Platte von Rechner B kopiert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das Laufwerk mit NFTS formatiert wurde. Außerdem kann jetzt definiert werden, ob die sonst geplante Datensicherung beim Herunterfahren auch dann gestartet werden soll, wenn ein Neustart folgt. Und eine praktische Neuerung für alle Nutzer, die ihre Backups gerne gruppieren: Gruppen können nun auch per Zeitplan gestartet werden, so dass die definierten Jobs dieser Gruppe nacheinander ausgeführt werden.

Acht neue Vorlagen für die häufigsten Anwendungsszenarien

Um ein Backup oder eine Synchronisierung zu starten, konnten bisher jegliche Ordner verglichen, Dateien kopiert, zwischen Rechnern übertragen oder ganze Webseiten heruntergeladen werden. Die neuen Vorlagen bieten weitaus mehr Möglichkeiten und sind dennoch mit einem Klick aus einer übersichtlichen Liste wählbar: Beispielsweise können für Backups jetzt zwei oder drei Ziellaufwerke (lokal, NAS, externe Festplatte, FTP) gleichzeitig definiert, komplette Inhalte gespiegelt oder alle Dateien verglichen werden. Sollte der Nutzer seine Speichermedien schlank halten wollen, kann er jetzt alle Dateien, die älter als X Tage sind, automatisch von PureSync löschen lassen. Auch die Option eines regelmäßig aufgeräumten Temp-Ordners und leere Ordner, die automatisch gelöscht werden, erweitert den verfügbaren Speicherplatz. Für all diese Funktionen waren bisher mehrere, manuelle Schritte nötig. So auch, wenn ein Nutzer regelmäßig bestimmte Dateien von einer Webseite herunterladen möchte, wie ein PDF, das sich täglich ändert oder neu hochgeladene Bilder. PureSync übernimmt das auf Wunsch jetzt automatisch. Ebenso wie das Verschieben und Löschen gewisser Dateien: beispielsweise kann eine Datei auf den Server geschoben, und danach lokal gelöscht werden.

Weitere neue PureSync-Features

  • Die Geschwindigkeit ist jetzt in bestimmten Konstellationen deutlich erhöht, was sich besonders bei vielen Unterverzeichnissen (> 10.000) bemerkbar macht, ebenso wurde der Speicherverbrauch reduziert.
  • Die Installation wurde überarbeitet: Es ist nun kein Ab- und Anmelden vom Betriebssystem mehr notwendig.
  • Filter für Unterordner wurden hinzugefügt: Es können jetzt beispielsweise alle Unterordner, die mit den Buchstaben A bis K anfangen, nach Ziel 1 und alle anderen nach Ziel 2 kopiert werden. Das ist für Backups oder Synchronisierungen von großen Datenmengen (Videos, Bilder oder Musik) nützlich, die nicht alle auf eine Festplatte passen, sondern aufgeteilt werden müssen. Der Filter ist frei konfigurierbar und unterstützt reguläre Ausdrücke.
  • Der Download von Webseiten wurde verbessert: Es werden nun auch Links, die per OnClick-Methode aufgerufen werden, korrekt geladen.

PureSync Personal 5.0 ist Freeware, für die private Verwendung kostenlos, und kann hier heruntergeladen werden:    PureSync Professional kostet 24,95 € und richtet sich an fortgeschrittene Anwender, Einzelunternehmer oder kleine Firmen. Sie bietet nützliche Zusatzfunktionen, wie die Synchronisierung und Sicherung zu FTP-Verzeichnissen und von geöffneten Dateien.

Herzgesund mit Android-Check: Pulsmessung kostenlos per Smartphone

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen oder beim Training Ihren Puls häufiger messen möchten, brauchen Sie dafür kein teures Gerät anschaffen. Manche Android-Geräte haben die Pulsmessung etwas versteckt schon „an Bord“, und wenn nicht, hilft Ihnen eine kostenlose App.

Die Messung Ihres Herzfrequenz-Pulses ist in vielerlei Hinsicht eine essentielle Informationsquelle für Ihre Gesundheit und Fitness. Der Markt bietet daher eine geradezu unübersichtliche Zahl von Pulsmessgeräten an. Eher wenig bekannt ist, dass Sie als Besitzer eines Smartphones mit Android-Betriebssystem gar kein zusätzliches Pulsmessgerät anschaffen müssen. Denn mit Ihrem Androiden steht Ihnen auch eine eingebaute Pulsmessfunktion zur Verfügung. Viele der Android-Smartphones von Marktführer Samsung haben die App „S Health“ (Samsung Gesundheit) bereits vorinstalliert und das Gerät ist auch mit dem Sensor und einer LED-Lampe ausgestattet. Für die Pulsmessung gehen Sie dann in diesen Schritten vor:

  1. Starten Sie aus dem App-Menü „S Health“. Legen Sie die Innenseite der Fingerkuppe des Zeigefingers locker an die Vertiefung von Sensor und LED-Lampe, die sich unterhalb des Kameraobjektivs befinden.
  2. Tippen Sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand im Abschnitt Puls auf Messen. Halten Sie den Finger während der Messung ruhig.
  3. Unmittelbar nach der Messung wird Ihnen der Wert angezeigt, den Sie auf Wunsch in ein Protokoll übernehmen.

Pulsmessung universell ohne Samsung-Smartphone

Wenn Sie einen Androiden von einem anderen Hersteller einsetzen, ist dies aber kein Grund, nicht eine Pulsmessung per Android-Smartphone durchzuführen. Dazu installieren Sie einfach die kostenlose aus dem Google Play Store. Setzen Sie die Spitze Ihres Zeigefingers auf die Kameralinse und in ein paar Sekunden wird Ihr Herzfrequenz-Puls angezeigt. Dazu analysiert die App über die Kamera Farbveränderungen an Ihrer Fingerspitze, die Rückschlüsse auf Ihren Puls erfasst. Dies ist dieselbe Technik, die medizinische Pulsoximeter verwenden, Ihr Android-Smartphone ist also an dieser Stelle im Range eines medizinischen Instruments.

Android Download-Booster: Schnelleres Herunterladen ohne Zusatzkosten

Wer mit einem Smartphone eine größere Datei herunterladen möchte, braucht oft viele Geduld. Mit dem Download-Booster können Sie die Download-Zeit im besten Fall halbieren.

Der Download-Booster ist eine Funktion von Samsung für die hauseigenen -Smartphones. Der Download-Booster ist eine spezielle Variante einer Kanalbündelung und beschleunigt das Herunterladen einer Datei, indem zu einer WLAN/Wi-Fi-Verbindung noch die schnellste verfügbare Mobilfunk-Verbindung hinzugeschaltet wird. Die Datenübertragung, beispielsweise der Download einer Datei, wird dann gleichzeitig über das -Netz und über eine mobile Datenverbindung (EDGE, UMTS, HSPA, LTE, 5G) organisiert. Der Download Booster beschleunigt den Vorgang spürbar, wenn mindestens ein LTE-fähiges Netz erreichbar ist. Im besten Fall verdoppeln Sie mit der Kanalbündelung durch den Download Booster die Download-Geschwindigkeit.

Beachten Sie für den Einsatz des Download-Boosters diese Besonderheiten

  1. Damit Sie den Download-Booster einsetzen können, sind neben einem WLAN-Zugriff auch die Unterstützung und der aktive Zugriff auf ein schnelles Mobilfunknetz nötig.
  2. Die Kanalbündelung wird nicht bei allen Download-Aktionen aktiv. Beim Installieren einer App aus dem Google Play Store, dem Galaxy Store oder einem vergleichbaren Download unterstützen nur die modernen Android-Versionen den aktiven Download-Booster, ältere Versionen ignorieren ihn einfach.
  3. Wird der Download-Booster aktiviert, zeigen die meisten Geräte einen Informationstext, der die Funktion für Download-Volumen bzw. Dateien ab 30 MB Größe empfiehlt. Das muss Sie aber nicht davon abhalten, auch kleinere Downloads mit dieser Funktion zu beschleunigen.

Sind beide Netzzugriffe aktiv, aktivieren und deaktivieren Sie den Download-Booster mittels EINSTELLUNGEN > VERBINDUNGEN > WEITERE VERBINDUNGSEINSTELLUNGEN > DOWNLOAD-BOOSTER. Beim aktiven Einsatz des Download-Boosters werden Ihnen zusätzlich zur addierten Download-Geschwindigkeit noch die Download-Geschwindigkeiten von WLAN/Wi-Fi und Mobilfunk in der Statusbar einzeln angezeigt.  Fazit: Wenn Sie also im Abrechnungszeitraum in Ihrem Datentarif noch „viel Luft“ haben, lohnt die Nutzung des Download Booster aufgrund der Zeitersparnis. Wenn Sie Ihren Datentarif allerdings innerhalb des Abrechnungszeitraums immer bis zum Anschlag ausnutzen, ist es wirtschaftlicher, Downloads über WLAN durchzuführen und den Booster nicht zu aktivieren.

Ausgabe September 2020

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe September 2020: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

So deaktivieren Sie IPv6 auf Ubuntu Linux

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie die unten stehenden Befehle ein (alles in einer Zeile):

sudo sysctl -w net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1 + ENTER
sudo sysctl -w net.ipv6.conf.default.disable_ipv6=1 + ENTER

Wenn Sie IPv6 dauerhaft deaktivieren wollen, tippen Sie anschließend folgenden Befehl ein: (alles in einer Zeile):

sudo gedit /etc/default/grub + ENTER

Führen Sie abschließend folgenden Befehl durch:

sudo update-grub2 + ENTER

Wege planen mit Cruiser

Mit Cruiser planen Sie Ihre Wege am PC oder auf einem Android-Gerät auf der Basis von OpenStreetMap.

Windows+Linux+Android / Englisch / Open Source.

Cruiser ist ein Routenplaner für PC und Android. Die Download-Seite des Programms ist extrem dürftig: Außer der Programmdatei selbst ist dort nichts zu finden. Laden Sie das Programm trotzdem herunter. Es wird als Zip-Datei geliefert. Packen Sie alle darin enthaltenen Dateien aus und starten Sie Cruiser-gl.

Cruiser greift auf die Online-Karten der OpenStreetMap zu und zeigt diese sofort nach dem Programmstart an. Sie können die Karte mit der Maus verschieben und mit dem Mausrad vergrößern und verkleinern.

Cruiser ist zunächst auf besonders kurvige Strecken für Motorradfahrer spezialisiert. Um das zu ändern, klicken Sie im Menü auf "Routing / Routing service / Graphhopper". Dieser Router arbeitet offline ohne auf das Internet zuzugreifen. Damit das funktioniert, brauchen Sie noch Routing-Daten für das gewünschte Gebiet. Diese und entpacken sie. In Cruiser öffnen Sie die Routing-Daten, indem Sie auf "Routing / Open graph" klicken und den Ordner auswählen, in den Sie die Routing-Daten entpackt haben.

Um eine Route von A nach B zu planen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Punkt A. Es erscheint ein Menü, aus dem Sie "Set start" wählen. Anschließend klicken Sie auf Punkt B und wählen "Set end". Um eine Route zu löschen, klicken Sie im Menü auf "Routing / Clear" und bestätigen mit OK.

Cruiser plant Routen für Autos, Motorräder, Fahrräder und Fußgänger. Welches Verkehrsmittel Sie benutzen möchten, stellen Sie ein, indem Sie auf "Routing / Travel mode" klicken und dann "Walking", "Driving" oder "Cycling" auswählen.

Sie können mit Cruiser eine Route auch Schritt für Schritt zusammenklicken. Dazu beginnen Sie wie zuvor mit "Set start". Dann klicken Sie den nächsten Schritt mit der rechten Maustaste an und wählen "Extend route".

Die fertige Route können Sie mit "Routing / Export" als GPX-Datei speichern.

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So bedienen Sie zwei PCs mit nur einer Maus und einer Tastatur

Wer mit zwei PCs parallel arbeitet, kennt das Problem: Es ist lästig, immer von einem Rechner zum anderen zu wechseln. Mit Barrier verschmelzen beide Systeme zu einem.

Windows+Linux+Mac / Deutsch / Open Source.

Programmierer, Administratoren, Röntgenärzte und Computerjournalisten arbeiten oft mit mehreren Rechnern, auf denen zum Teil auch noch unterschiedliche Betriebssysteme laufen. Auf dem einen PC wird getestet, auf dem anderen darüber geschrieben. Auf einem PC wird entwickelt und kompiliert, auf dem anderen soll das Programm laufen. Der eine PC steuert die Röntgenanlage, auf dem anderen läuft Office.

In allen diesen Fällen ist Barrier eine enorme Arbeitserleichterung. Sie brauchen nicht mehr Tastatur und Maus zu wechseln, und Sie können Inhalte per Zwischenablage von einem Rechner auf den anderen kopieren.

Im Test ließ sich Barrier auf Ubuntu 18.04 problemlos aus dem Software-Center installieren, auch das Setup auf Windows 10 funktionierte einwandfrei. Die automatische Konfiguration mit dem Zusatzprogramm "Bonjour" funktionierte im Test nicht. Barrier muss auf jedem der beteiligten PCs installiert sein.

Um Barrier manuell einzurichten, kreuzen Sie zunächst an, welcher PC der Server und welcher der Client sein soll. Tastatur und Maus des Servers können dann auch den Client steuern. Maus und Tastatur des Client können zusätzlich benutzt werden.

Im Programmfenster wird die IP-Adresse des Servers angezeigt. Diese geben Sie im Client ein, damit die Verbindung zustande kommt. Außerdem braucht der Client einen "Anzeigenamen". Dieser ist meist vorgegeben und wird im Hauptfenster über der Server-IP angezeigt. Sie können den Anzeigenamen aber auch ändern, indem Sie auf "Barrier / Change settings" klicken und einen neuen Namen eingeben.

Um den Client am Server zu konfigurieren, klicken Sie auf "Server konfigurieren". Es erscheint eine weiße Fläche, auf der Sie die Monitore anordnen. Anschließend klicken Sie in diesem Fenster doppelt auf den Monitor des Clients. Im folgenden Fenster geben Sie dem Client einen beliebigen "Anzeigenamen" sowie einen "Alias", der genau mit dem "Anzeigenamen" im Client übereinstimmen muss. Hier gehen die Begriffe leider durcheinander: Der "Alias", mit dem der Client in der Konfiguration des Servers bezeichnet ist, muss mit dem "Anzeigenamen" in der Konfiguration des Clients übereinstimmen. (Sorry für das Durcheinander! Ich kann nichts dafür, beschweren Sie sich bei den Entwicklern!) Sobald diese Hürde genommen ist, funktioniert Barrier aber stabil und ist sehr praktisch.

Dieses Linux können Sie Windows-Fans unterjubeln

Heute im Newsticker: Linux im Windows-Look, Musik fehlerfrei von CDs kopieren, Bildschirmvideos als GIF speichern, MRT-Bilder betrachten und eingescannte PDF-Seiten erschließen.

Ein Linux, das aussieht wie Windows 10

Viele Windows-Benutzer scheuen ja immer noch den Umstieg auf Linux. Um diesen Leuten den Schritt auf das freie Betriebssystem zu erleichtern, gibt es jetzt Linuxfx WX Desktop. Das ist ein Linux, das sich kaum noch von Windows unterscheidet. Der Desktop und das Startmenü sehen genauso aus, man kann EXE- und MSI-Dateien starten; Teamviewer, Microsoft Teams, Skype, Zoom und Telegram sind vorinstalliert.
https://sourceforge.net/projects/linuxfxdevil/

Musik-CDs präzise kopieren
Wenn Sie Musik-CDs auf Ihre Festplatte kopieren, können sich Fehler einschleichen. "Exact Audio Copy" erkennt solche Fehler während des Kopiervorgangs und berichtigt sie automatisch.
http://www.exactaudiocopy.de/

Bildschirmvideo als GIF
Mit LICEcap zeichnen Sie einen Bereich Ihres Bildschirms als GIF-Animation auf. Diese Dateien brauchen wenig Speicherplatz und können mit jedem Internet-Browser abgespielt werden. Ton gibt es nicht, aber dafür können Sie die Aufzeichnung pausieren, einen Zwischentext eingeben, und dann weiter aufzeichnen.
https://www.cockos.com/licecap/

Digitale Röntgenbilder anschauen
Mit Slicer betrachten Sie MRT-Bilder, Röntgenbilder und andere medizinische Bilddateien unter Windows, Mac und Linux. Das Programm wird seit fast 20 Jahren entwickelt und vom amerikanischen Gesundheitsdienst NIH finanziert.
https://www.slicer.org/

Eingescannte PDF-Seiten erschließen
Wenn Sie Textdokumente einscannen und als PDF speichern, haben Sie zunächst nur Bilder. Das heißt unter anderem, dass Sie nicht nach Textstellen in diesen Dokumenten suchen können. Dazu muss erst eine Texterkennung (OCR) die Bildpixel in Texte umwandeln. Das Programm OCRmyPDF erledigt das auf der Kommandozeile.
https://github.com/jbarlow83/OCRmyPDF

Familien- oder Firmenkalender und Kontakte auf dem eigenen Server

Wenn Sie Ihre Termine und Adressen unter eigener Regie synchronisieren möchten, dann kann ich Ihnen den Baikal-Server empfehlen. Er arbeitet mit iOS, Android, Thunderbird und vielen anderen Client-Programmen zusammen.

Linux / Englisch / Open Source.

Mit dem Programm "Baikal" betreiben Sie Ihren eigenen gemeinsamen Kalender für eine Familie, ein kleines Team oder ein kleines Unternehmen. Die Hardware ist winzig und wird einfach mit einem Netzwerkkabel an das eigene LAN angeschlossen.

Baikal läuft auf jedem Server, der die Skriptsprache PHP unterstützt. Als Datenbank kommt MySQL oder SQLite zum Einsatz. Letzteres bietet den großen Vorteil, dass man Baikal damit leicht sichern und umziehen kann: Soll der Service auf neue Hardware transferiert werden, braucht man einfach nur dessen Arbeitsordner zu kopieren.

Baikal braucht nur wenig Hardware. Das System läuft problemlos auf einem Rasbperry-PI Zero W, der nur elf Euro kostet und weniger als ein Watt verbraucht. So kann der Server rund um die Uhr laufen und verursacht trotzdem kaum Kosten: Die Stromkosten belaufen sich auf ungefähr zwei Euro pro Jahr.

Baikal synchronisiert die Termine unter anderem mit Thunderbird und der Android-App DAVx5. Neuerdings gibt es eine ausführliche deutschsprachige Anleitung zu Baikal, die ich Ihnen unten verlinkt habe. Dort wird beschrieben, wie Sie Baikal auf dem Raspberry installieren, wie Sie die Benutzer einrichten und wie Sie den Server mit Thunderbird und Android verbinden.

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Vorträge mit schnellen Umfragen anreichern

Heute im Newsticker: Wie Lehrer im Unterricht schnelle digitale Umfragen durchführen, wie CD-Kopierprogramme Zusatzinformationen zur Musik abfragen und wie Wikipedia Lexikonartikel automatisch übersetzen will.

Unterricht mit schnellen Umfragen anreichern

Mit Pingo können Lehrende in ihrem Schulunterricht oder ihrer Vorlesung schnell und einfach Umfragen zum Thema durchführen. Der Lehrer stellt eine Frage, die Schüler antworten mit ihrem Smartphone. So kann zum Beispiel mit einer schnellen Multiple-Choce-Frage ermittelt werden, ob die Schüler den Stoff verstanden haben. Es können auch Assoziationen zu einem Thema werden gesammelt und automatisch als Wortwolke dargestellt werden und vieles mehr. Pingo kann online kostenlos genutzt werden. Wer einen eigenen Pingo-Server aufsetzen will, kann den Quellcode bei herunterladen.
http://trypingo.com/de/

CD-Datenbank freedb hat den Betrieb eingestellt
Kopiert man Musik von CDs auf den PC, so fehlen regelmäßig die Metadaten wie zum Beispiel der Titel. Viele Kopierprogramme griffen bisher auf die CD-Datenbank freedb zurück, um diese Informationen zu ergänzen. Diese wurde nun vom Betreiber Magix geschlossen, aber das gnudb-Projekt übernimmt den weiteren Service. Das CD-Kopierprogramm fre::acc kann auf gnudb zugreifen.
https://www.gnudb.org/

Automatisch übersetzte Wikpedia-Artikel
Die Wikipedia startet ein neues Projekt, in dem Lexikonartikel automatisch übersetzt werden sollen. Damit das funktioniert, werden die Informationen zu den einzelnen Artikeln zunächst in einem sprachunabhängigen Standardformat erfasst. Das Projekt heißt "Abstract Wikipedia" und greift auch auf die bereits vorhandene sprachunabhängige Faktensammlung Wikidata zu.
https://meta.wikimedia.org/wiki/Abstract_Wikipedia/de

Tabellenkalkulation auf dem Handy

Mit Microsoft Excel für Android erfassen Sie Daten, rechnen mit Tabellen, fügen Diagramme ein und vieles mehr. Die Dateien können Sie auf Ihrem Gerät speichern oder in der Cloud.

Android / Deutsch / Freemium.

Wenn Sie Microsoft Excel auf Ihrem Android-Gerät starten, werden Sie aufgefordert, einen Zugang zur Microsoft-Cloud anzulegen. Diesen Schritt können Sie aber überspringen und Ihre Dateien stattdessen einfach auf Ihrem Handy oder Tablet speichern.

Excel lässt sich auch auf kleinen Handys erstaunlich komfortabel nutzen. Tippen Sie oben rechts auf das Symbol für "Neue Datei", so werden Sie gefragt, ob Sie diese auf Ihrem Handy im Dokumenten-Ordner oder woanders speichern möchten. Die Datei heißt zunächst "Mappe". Tippen Sie den Namen ganz oben auf dem Bildschirm an, um ihn zu ändern.

Die Tabelle lässt sich wie üblich durch "Kneifen" verkleinern und durch Auseinanderziehen zweier Finger vergrößern. Um Daten in eine Zelle einzufügen, tippen Sie diese doppelt an. Zahlen und Formeln geben Sie mit der numerischen Tastatur ein, die Sie mit einem Fingertip aktivieren können.

Um Formeln einzugeben, tippen Sie auf das Symbol "fx" oben links. Um auf dem Handy ein Diagramm einzufügen, tippen Sie zunächst auf das Symbol unten links, so dass rechts ein nach oben zeigendes Dreieck erscheint. Anschließend tippen Sie auf das Dreieck, dann auf "Start" und auf "Einfügen". Das "Einfügen"-Menü wischen Sie nach oben und tippen "Diagramm" an.

Sie brauchen Ihre Tabellen nicht zu speichern, das erledigt die App vollautomatisch.

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