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Dateien kopieren: komfortabel und sicher

Toucan ist ein Programm, das sich auf nur eine Aufgabe konzentriert: das Kopieren von Dateien. Das erledigt die Software perfekt.

Windows / Deutsch / Open Source.

Dateien kopieren ist einfach, sagen Sie? OK, dann versuchen Sie mal, ein paar Tausend Fotos von Ihrem PC auf eine externe Festplatte zu kopieren. Beim ersten Mal ist das kein Problem, es dauert halt nur eine Weile. Wenn Sie Ihre Fotos vielleicht eine Woche später erneut kopieren, werden Sie feststellen, dass es schon wieder genauso lange dauert! Dabei bräuchte Windows doch nur die neuen und geänderten Bilder zu kopieren. Macht es aber nicht. Der Windows Explorer kopiert gnadenlos jedes einzelne Bild.

Wenn Ihnen das genauso auf die Nerven geht wie mir, dann empfehle ich Ihnen Toucan. Mit dem Programm können Sie Ihre Dateien auf dem PC und Ihre externe Kopie komfortabel auf dem gleichen Stand halten. Wenn Sie Dateien und Ordner kopieren, die auf dem Zielmedium teilweise schon vorhanden sind, so ergänzt Toucan nur die fehlenden und erneuert die veralteten Dateien. Dabei können Sie einstellen, wie gründlich das Programm die Dateien vergleichen soll: Es kann die Dateigröße (File size) und das Änderungsdatum (Modified time) prüfen sowie den Inhalt der Datei kurz antesten (Short Comparison) oder komplett überprüfen (Full Comparison).

Toucan hat drei Hauptfunktionen, die in Karteireitern angeordnet sind: Sync, Backup und Sichern. Mit "Sync" kopieren Sie Ihre Dateien. Mit "Backup" werden diese zusätzlich komprimiert und auf Wunsch mit einem Passwort gesichert. Und mit "Sichern" verschlüsselt das Programm Ihre Dateien.

Zu allen drei Funktionen können Sie einige Optionen einstellen und diese als "Auftrag" speichern. Sie möchten einen bestimmten Ordner immer auf eine bestimmte Weise sichern? Dann definieren Sie einen "Auftrag" und rufen ihn bei Bedarf wieder auf.

Mehr zum Thema:

3D-Druckmaterial selbst herstellen

Heute im Newsticker: Wie Sie Ihren Plastikmüll selbst recyclen sowie dreimal Politik: Strategien für Open Source bei Google und bei der US-Regierung und eine Software, mit der Sie politische Versammlungen professionell über die Bühne bringen.

Druckmaterial für 3D-Drucker selber herstellen

Wissenschaftler haben eine Vorrichtung entwickelt, die aus Plastikresten Druckmaterial für 3D-Drucker, das sogenannte Filament herstellt. Alle Baupläne und die Software für die Steuerung des Recyclebots

Google und Open-Source
Die beliebteste Suchmaschine der Welt beruht zu einem guten Teil auf Open Source. Google hat daher eine Seite eingerichtet, auf der Sie sich umfassend darüber informieren können, wie Google quelloffene Software nutzt und unterstützt.


Die Regierung der USA und Open Source

Die "General Service Administration" ist sozusagen der Hausmeister der amerikanischen Regierung. Die Behörde kümmert sich aber nicht nur um Gebäude, in denen die Regierungsbeamten ihre Schreibtische aufstellen, sondern auch um die Software, die auf diesen Schreibtischen genutzt wird. Dabei bekennt sich die Verwaltung der USA deutlich zu Open Source. Vielleicht könnten die Behörden in Deutschland und Europa dieses Konzept übernehmen?


Versammlungen professionell leiten
Wenn ein Verein, eine Gewerkschaft oder eine Partei eine Mitgliederversammlung abhält, dann gibt es eine Tagesordnung, es gibt Abstimmungen, Wortmeldungen und so weiter. Das alles geschmeidig über die Bühne zu bringen, ist gar nicht so einfach. OpenSlides ist eine Software, die genau darauf spezialisiert ist. Das quelloffene Programm ist jüngst in der Version 2.2 erschienen. OpenSlides bewältigt problemlos auch große Veranstaltungen, wie der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Mai eindrucksvoll bewiesen hat.

Sonderausgabe Juli 2018

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Sonderausgabe Juli 2018: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

Direkt-Aktualisierung von Ubuntu 16.04

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo apt update && sudo apt upgrade

Damit bringen Sie Ihr System zunächst auf den aktuellen Stand. Dann tippen Sie diesen Befehl ein, um Ihr Ubuntu-System von den bekannten Altlasten zu befreien:

sudo apt autoremove

Jetzt aktivieren Sie das Upgrade-Tool von Ubuntu 16.04 auf 18.04 mit diesem Befehl:

sudo update-manager -cd

Neuen Login-Manager verwenden

Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo dpkg-reconfigure lightdm

Ausgabe Juli 2018

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe Juli 2018: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

Installieren Sie TLP

Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo apt install tlp tlp-rdw

Installieren Sie das Papierkorb-Helferprogramm

Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo apt install trash-cli

Richten Sie die Sensorprogramme ein

Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo apt install lm-sensors hddtemp

Anschließend führen Sie das Erkennungsprogramm durch, das Ihren Laptop nach vorhandenen Temperaturensensoren scannt.

sudo sensors-detect

So installieren Sie Psensor

Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein.

sudo apt install psensor

So einfach können Sie bei OpenStreetMap mitmachen!

Einmal klicken, einmal schieben, kurze Notiz schreiben: fertig! Schon haben Sie der weltweiten Landkarte aus freiwilligen Beiträgen geholfen.

Windows+Linux / Englisch / Open Source.

Wenn Sie die OpenStreetMap im Browser aufrufen, sehen Sie am rechten Rand des Fensters eine Reihe von Symbolen. Darunter befindet sich eine Sprechblase mit einem Plus. Klicken Sie diese an, so erscheint mitten auf der Karte ein blauer Marker, der ebenfalls ein Pluszeichen trägt. Diesen Marker schieben Sie mit der Maus an die Stelle, die Sie kommentieren möchten.

Sie können die Karte dabei ganz nach Bedarf vergrößern und verkleinern. Sitzt der Marker richtig? Gut, dann geben Sie in das Eingabefeld links Ihre Notiz ein und klicken darunter auf "Add Note". Fertig.

Die Beschriftung dieser Funktion ist zwar auf Englisch, aber der Vorgang ist so einfach, dass das nicht weiter stört. Ihre Notiz können Sie natürlich trotzdem auf Deutsch eingeben! Die deutschsprachigen Gebiete werden nämlich im OpenStreetMap-Projekt größtenteils von Muttersprachlern betreut.

Wenn diese Kommentarfunktion aktiv ist, können Sie zudem die Kommentare anderer Benutzer sehen. Diese werden als rote Marker angezeigt. Sie können sogar auf Kommentare antworten! Vielleicht können Sie ja eine Frage beantworten? Zum Beispiel: "Welchen Straßenbelag hat diese Straße?" oder "Gibt es dieses Geschäft noch und wenn ja, wie heißt es?" Hilfreich ist es auch, wenn Sie einen zutreffenden Kommentar bestätigen, damit die freiwilligen Projektmitarbeiter den Wahrheitsgehalt besser beurteilen können.

Die Kommentarfunktion wurde eingeführt, weil die eigentlichen Werkzeuge zur Bearbeitung der Landkarte vielen Benutzern zu kompliziert waren. Jetzt kann man mitmachen, ohne sich mit der Technik auseinandersetzen zu müssen. Das übernehmen dann Enthusiasten, die die Informationen aus den Kommentaren in die eigentliche Landkarte einpflegen.



Schleswig-Holstein steigt auf Open Source um

Letzten Donnerstag hat der Kieler Landtag mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Verwaltung des Landes in Zukunft quelloffene Software nutzen soll.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Das nördlichste Bundesland will langfristig komplett auf Open Source umsteigen. Im Landtagsbeschluss wird nicht gefragt, ob das möglich ist, sondern nur, wie es geht und wie lange es dauert. Das soll das Zentrale IT-Management des Landes bis zum ersten Quartal 2020 herausfinden. Vorgabe ist dabei eine sanfte Migration, also der Umstieg im Rahmen ohnehin nötiger Erneuerungen.

Der Umstieg soll also nicht mit der Brechstange erzwungen werden, sondern "bei wesentlichen Änderungen oder Neuvergabe" sozusagen nebenbei erfolgen. Auf diese Weise werden von vornherein viele Probleme vermieden. Außerdem wird großer Wert auf Benutzerschulung und Kommunikation gelegt.

Der Landtagsbeschluss setzt eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag vom Sommer 2017 um. Damals hatten CDU, Grüne und FDP sich zusammengerauft und dabei unter anderem Digitalisierung, Datenschutz und Open Source in den Koalitionsvertrag geschrieben.

Bei knapp 3 Millionen Einwohnern dürfte die Migration in der Größenordnung von ca. 40.000 PC-Arbeitsplätzen liegen. Umgesetzt werden müsste die Open-Source-Strategie vom IT-Dienstleister Dataport. Ob dort genug Linux-Knowhow vorhanden ist, muss sich dann zeigen. Bisher jedenfalls läuft die Website der Firma auf einem Windows-Server mit den Microsoft-Techniken ASP.Net, IIS und SharePoint.

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Knaller: Die geniale App für Ihre Schule

Wenn Sie als Schüler, Lehrer oder Elternteil an einer Schule beteiligt sind, dann sollten Sie sich unbedingt die App des St. Leonhard Gymnasiums Aachen anschauen!

Android / Deutsch / Open Source.

Vertretungspläne auf Papier? Absprachen ohne Datenschutz über WhatsApp? So kann es nicht weitergehen! Dachten sich einige Schüler eines Aachener Gymnasiums. Und beschlossen, selbst etwas zu tun. Mit Unterstützung ihres Informatiklehrers Boris Meltzow entwickelten die Schüler im Rahmen eines Informatikprojekts eine App, die sich rundum sehen lassen kann!

Statt der Datenkrake WhatsApp nutzen Schüler, Lehrer und Eltern jetzt einen eigenen Messenger, dessen Daten verschlüsselt über einen eigenen Server in Deutschland laufen. Es wird nicht die Handynummer abgefragt, statt dessen werden alle Anmeldungen für die App von der Schule überprüft. Die App bietet Einzel- und Gruppenchats, aber bisher noch keine Bilder. Der Datenschutz ist gewährleistet!

Vertretungspläne, Stundenpläne und Klausurpläne stehen jetzt allen Schülern immer aktuell auf ihrem Handy zur Verfügung. Die Schüler können zusätzlich eigene Termine und Notizen eintragen. Jeder Teilnehmer kann Umfragen durchführen ("Wo soll die Abi-Feier stattfinden?"). Die Essensbons der Mensa werden als QR-Code vorgezeigt (Akku leer? Magen leer!). Aushänge werden am digitalen schwarzen Brett angepinnt. Teilehmer bekommen davon nur die zu sehen, die für sie von Belang sind.

Lehrer können sich jetzt einfacher spontan mit Kollegen zusammensetzen, denn die App findet automatisch gemeinsame Freistunden.

Ob die Schüler mit ihrer Schule zufrieden sind, können sie jeden Tag einem Stimmungsbarometer mitteilen.

Grandios, ich ziehe meinen Hut!

So setzen Sie die LeoApp an Ihrer Schule ein

Das Beste: Die LeoApp steht als quelloffene Software unter der sehr freien MIT-Lizenz zur Verfügung, das heißt: Ihre Schule kann sie nutzten. Ohne jede Einschränkung.

Wenn Sie diese App an Ihrer Schule einsetzen wollen, können Sie deren Quelltext nutzen. Weisen Sie die Schulleitung auf diese Möglichkeit hin. Betonen Sie, dass das Programm kostenlos ist, beliebig angepasst werden kann und der Datenschutz gewährleistet ist.

Erkundigen Sie sich, ob unter den Schülern, Lehrern oder Eltern Leute sind, die das nötige Knowhow haben, um folgendes zu tun:

  • Java-Quelltext aus GitHub herunterladen und anpassen,
  • den Quelltext zu einer Android-App kompilieren,
  • den dazugehörigen Server aufsetzen und
  • die Komponenten zu einem funktionierenden Ganzen verbinden.

Das ist nichts, was man an einem Vormittag erledigt, aber der Aufwand hält sich in Grenzen. Die Schüler in Aachen haben es schließlich auch geschafft – und die mussten den Quelltext ja erstmal programmieren!

Finden sich keine Freiwilligen, dann bitten Sie IT-Firmen in Ihrer Stadt um Angebote. Alle nötigen Informationen sind unten verlinkt. Sie werden staunen, wie günstig sich ein ganzer Haufen IT-Probleme Ihrer Schule auf einen Schlag lösen lässt!

Da das Projekt unter der MIT-Lizenz steht, gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Wenn Sie selbst IT-Anbieter sind, dann können Sie die LeoApp sogar selbst an Schulen anbieten, sogar unter einem anderen Namen.

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Perfekte Mobilität für alle: Die kostenlose München SmartCity App für Android und iOS

Mit der München SmartCity App präsentierte muenchen.de, das offizielle Stadtportal, die intelligente Weiterentwicklung der bisherigen München App mit vielen innovativen Funktionen zur Verknüpfung von Freizeit und Mobilität innerhalb der Stadt.

Die Idee für die München SmartCity App entstand im Rahmen von "Smarter Together", einem EU-weiten Förderprojekt, und wurde im Auftrag der Landeshauptstadt München und der MVG entwickelt. Die vielen innovativen Funktionen orientieren sich stark an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger nach einer smarten App für die Stadt. Nach dem erfolgreichen Start der App können nun Android- und iOS-Nutzer die vielen Vorteile der München SmartCity App genießen.  Die neuen Funktionen der München SmartCity App sind nach erfolgreicher Einführung in iOS nun auch in der Android-Version verfügbar. Dazu gehört zum Beispiel die optimierte Startseite mit standortaktuellen Informationen wie Wetter, Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Auf einer interaktiven Karte bekommen die Nutzer Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zu den Mobilitäts-Services der MVG wie MVG Rad oder Carsharing. Bei Klick auf die ÖPNV Station sieht man aktuelle Abfahrtstafeln mit den nächstmöglichen Verbindungen. Zudem hat der User die Möglichkeit sich zum gewünschten Zielort per Fahrrad, Auto, ÖPNV oder zu Fuß routen zu lassen (inklusive Fahrzeitenvergleich). Auch die Anzeige von Top-Events nach verschiedenen Kategorien wurde im Vergleich zur vorherigen München App verbessert.  Zudem haben die Münchner Online-Verwaltungsdienste in der App ein neues Gesicht bekommen: Beim Klick auf das Münchner Kindl im Menü finden die Nutzer städtische Online-Services nach Lebenslagen eingeteilt, von Kinderbetreuung über Tierhaltung bis zu Diebstahl und Notlagen.  Darüber hinaus bietet die Android-Version aber auch zwei brandneue Funktionen, die in der iOS -Version bisher noch nicht verfügbar sind: Die Anzeige von Mobilitäts-Stationen vereint verschiedene mobile Dienstleistungen und innovative Services für Bürgerinnen und Bürger an einem Ort. Und Autofahrer mit Elektrofahrzeugen können sich E-Ladestationen mit passendem Stecker anzeigen lassen. Hier geht es direkt zum Download:

Spracherkennung im Open Source: Jeder kann mitmachen!

Wer bei einem Open-Source-Projekt mitmachen will, stellt oft fest, dass das gar nicht so einfach ist. Oft werden Fachkenntnisse vorausgesetzt. Beim dem neuen Spracherkennungsprojekt von Mozilla kann dagegen wirklich jeder mitmachen!

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Spracherkennung ist aufwändig und teuer, deshalb gibt es bisher nur wenige proprietäre Programme dafür. Mozilla setzt seine gut gefüllte Kriegskasse unter anderem dafür ein, endlich gut funktionierende Spracherkennung für Open-Source-Projekte zu ermöglichen. Dazu sammelt die Stiftung schon seit einiger Zeit kurze Schnipsel vorgelesener Texte, mit deren Hilfe der Computer die Sprache hören und verstehen lernen soll. Und Sie können mitmachen!

Schon in wenigen Sekunden können Sie einen ersten Beitrag leisten. Rufen Sie die auf und blättern Sie ein Stück nach unten. Hier können Sie Mozilla "beim Besstätigen von Sätzen" helfen. Klicken Sie die grüne "Play"-Schaltfläche an und hören Sie sich den Satz an. Vergleichen Sie die gesprochene mit der geschriebenen Fassung. Stimmen beide überein, klicken Sie auf "Ja", sonst auf "Nein". Schon haben Sie einen Beitrag zu "Common Voice" geleistet.

Sie können auch selbst Sätze einsprechen. Dazu öffnen Sie , klicken auf den roten Aufnahmeknopf und lesen den angezeigten Satz laut vor. (Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr PC ein eingeschaltetes und richtig konfiguriertes Mikrofon hat.)

Es gibt meines Wissens kein Open-Source-Projekt, an dem man sich derart einfach beteiligen kann. Ich bin gespannt, was für Spracherkennungs- und Sprachsteuerungs-Projekte aus den gesammelten Stimmproben entstehen.

Achtung: Im Rahmen des Projektes wird die Aufnahme Ihrer Stimme öffentlich zugänglich. Machen Sie nur mit, wenn das für Sie in Ordnung ist!

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So richten Sie eine neue Festplatte in Ubuntu ein

Die neue Festplatte ist eingebaut – jetzt möchten Sie sie als Home-Ordner nutzen. Mit Ubuntu ist das schnell erledigt.

Linux / Deutsch / Open Source.

So binden Sie eine neue Festplatte in Ubuntu als Speicher für persönliche Daten ein. In Ubuntu sind viele verschiedene Konfigurationen möglich. Ich beschreibe hier beispielhaft einen Aufbau aus einer schnellen SSD-Festplatte für das Betriebssystem und einer großen Magnetplatte für die persönlichen Daten.

Meine SSD-Festplatte wurde zu klein, daher baute ich zusätzlich eine Magnetplatte ein. Diese sollte die persönlichen Daten aufnehmen. Vor allen anderen Maßnahmen legte ich eine komplette Datensicherung an – nur für den Fall, das etwas schiefgeht. Ich rief dann das Programm "Laufwerke" auf und formatierte die neue Platte mit dem Dateisystem Ext4, indem ich auf die Zahnräder klickte und "Partition formatieren" aufrief. Danach klickte ich die Zahnräder erneut an, weil ich die "Einhängeoptionen bearbeiten" wollte. Als "Einhängepunkt" trug ich "/home" ein.

Anschließend meldete ich mich ab und verschob als root alle Ordner und Dateien aus dem aktuellen /home-Ordner auf die neue Platte. Für solche Zwecke nutze ich den Midnight Commander. Dieses Programm ringt der kargen Kommandozeile so etwas wie eine grafische Oberfläche ab. Sie installieren und starten es unter dem Namen "mc".

Auf diese Weise kommen alle Daten und Einstellungen aller Benutzer auf die neue Platte. Lediglich mit den Zugriffsrechten kann es Probleme geben. Jene passen Sie auf der Kommandozeile für jeden Benutzer einzeln an, zum Beispiel so:
sudo chown achim /home/achim -R

Dabei ersetzen Sie den Namen "achim" jeweils durch den tatsächlichen Namen des Benutzers.