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Einfacher PC für Senioren

Heute im Newsticker: Ein besonders einfacher Computer, ein freies Smartphone, neues vom Messenger Signal, ein Spieleklassiker als Open Source und ein Sieg gegen Patentverwerter.

Freies Smartphone aus Remscheid

Die Firma "Hallo Welt Systeme" aus dem bergischen Land arbeitet an einem Smartphone mit einem freien Betriebssystem, das sich Einfachheit und Privatsphäre auf die Fahne geschrieben hat. Das Volla Phone kann für 359 Euro vorbestellt werden und soll im November ausgeliefert werden.
https://volla.online/de/

Einfache Computer und Smartphones aus Frankreich
Die Firma "Ordissimo" aus Montrouge bei Paris liefert besonders einfache Notebook-Computer auf Linux-Basis. Die Rechner haben eine vereinfachte Tastatur, alle wichtigen Programme sind vorinstalliert.
https://www.ordissimo.com/de/

Leichter das Gerät wechseln mit Signal
Wenn Sie mit dem Messenger Signal auf ein neues Handy umziehen wollten, mussten Sie bisher Ihren Zugang neu einrichten. Mit der neusten Signal-Version können Sie jetzt eine PIN vergeben, die den Vorgang erleichtert. Ihr Profil, Ihre Einstellungen und Kontakte werden verschlüsselt auf dem Signal-Server gespeichert und können von dort auf ein neues Handy übertragen werden.
https://support.signal.org/hc/en-us/articles/360007059792-Signal-PINs

Spieleklassiker wird Open Source
Die ersten beiden Folgen des Strategiespiels "Command & Conquer" von 1995 und 1996 sollen am 5.6.2020 in einer neuen Überarbeitung als Open Source erscheinen. Damit wird es leichter, das Spiel nach eigenen Vorstellungen zu erweitern und zu ändern.
https://www.ea.com/de-de/games/command-and-conquer/command-and-conquer-remastered/news/remaster-update-modding

Linux siegt gegen Software-Patente
Die GNOME Foundation konnte einen Rechtsstreit mit einer Patentverwertungsfirma beilegen. Der Gegner hat seine Ansprüche aufgegeben und sich zusätzlich verpflichtet, keine Open-Source-Projekte mehr zu verklagen. Die GNOME-Foundation stellt den beliebten gleichnamigen Desktop her, der unter anderem auf Ubuntu läuft.
https://www.gnome.org/news/2020/05/patent-case-against-gnome-resolved/

Meine Top-10 Open-Source-Programme

Neulich fragte mich ein Kollege: "Was sind eigentlich die zehn besten Open-Source-Programme?" Die Antwort fiel mir schwer, weil es einfach so unglaublich viele gute quelloffene Programme gibt.

Es gibt Open-Source-Programme, deren Konzept ich genial finde, die ich aber fast nie benutze. Es gibt Software im Open Source, die im Hintergrund die digitale Infrastruktur bilden, von denen wir alle abhängen. Sie können sich mit Open Source kreativ entfalten, Sie können Ihren PC mit Open Source absichern, Ihre Finanzen ordnen und vieles mehr. Heute stelle ich Ihnen zehn Open-Source-Produkte vor, mit denen ich selbst täglich am PC arbeite.

  1. Ubuntu Linux: Das quelloffene, sichere, schnelle und benutzerfreundliche Betriebssystem nutze ich am meisten. Natürlich habe ich auch Windows in meinem Redaktionsbüro, aber das schalte ich nur ein, wenn es sein muss.
  2. Das Büropaket LibreOffice enthält mehrere Module. Am meisten nutze ich die Tabellenkalkulation Calc. Mit ihr verwalte ich meine Aufträge. Rechnungen schreibe ich mit LibreOffice Writer.
  3. Früher habe ich mit Writer auch meine Beiträge geschrieben, heute nutze ich dafür den Editor gEdit.
  4. Die vielen Internetseiten, die ich täglich aufrufe, lese ich mit Firefox.
  5. Um die Internetseiten ungestört lesen zu können, entferne ich die Werbung in Firefox mit uBlock origin.
  6. Mit Thunderbird rufe ich meine Mails ab, speichere meine Kontakte und verwalte meine Termine.
  7. Meine Bankgeschäfte erledige ich mit Hibiscus.
  8. Meine Passwörter speichere ich verschlüsselt mit KeePassXC.
  9. Sicherungskopien mache ich täglich automatisch mit Duplicity.
  10. Meine Dateien verwalte ich mit dem Double Commander.

Alle diese Programme kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie sind zuverlässig, robust, sicher und kostenlos und ich benutze sie seit Jahren jeden Tag.

Entfernen Sie vorinstallierte Programme mit dem kostenlosen „ESET AV Remover“

Wer einen neuen PC kauft, erhält nur noch in Ausnahmefällen ein sauberes Windows 10. Meist sind zudem weitere Programme installiert, deren Nutzung eine Registrierung verlangt und die nach einiger Zeit kostenpflichtig werden. Das betrifft insbesondere auch die „Probeversionen“ von Antiviren-Programmen. Wenn Sie lieber Ihr gewohntes AV-Programm weiter nutzen möchten, hilft Ihnen das kostenlose Tool „ESET AV Remover“ beim rückstandsfreien Löschen.

Zum restlosen Entfernen von Antiviren-Programmen und anderen vorinstallierten, aber unerwünschten Windows-Programmen, reicht die Deinstallation über die Windows-Systemsteuerung nicht aus, oder sie funktioniert nicht vollständig. Das derzeit leistungsfähigste Programm zum Entfernen von Antiviren-Programmen und anderen Programmrückständen ist „ESET AV Remover“. Es entfernt Programme praktisch aller bekannten Hersteller und noch dazu viele verbreitete Betrugs-, Spionage- und Werbeprogramme, also all das, was als PUPs (potentially unwanted programs, Potenziell Unerwünschte Programme) bekannt ist. So setzen Sie ESET AV Remover ein:

  1. Laden Sie ESET AV Remover an dieser Adresse herunter: . Beachten Sie dabei, dass Sie passend zu Ihrem Windows-System die 32- oder 64-Bit-Version herunterladen. Falls Ihnen diese Information nicht vorliegt, benutzen Sie die Tastenkombination [Windows]+[Pause] für die Anzeige der Basisinformationen des Systems.
  2. Starten Sie das heruntergeladene Programm avremover_nt32_enu.exe (32 Bit) oder avremover_nt64_enu.exe (64 Bit). Zeigt Ihnen Ihr Browser das Programm nach dem Download nicht direkt zur Installation an, öffnen Sie mit [STRG]+[J] die Download-Liste.
  3. Mit einem Doppelklick starten Sie die Programminstallation. Bestätigen Sie die Benutzerkontensteuerung mit OK und klicken Sie auf CONTINUE (Weiter) und ACCEPT (Annehmen), um die Lizenzbestimmungen zu akzeptieren.
  4. Das Programm scannt das System nun automatisch nach unbenutzten AV-Programmen, unvollständigen Installationen, Werbeprogrammen und Programmrückständen. In einer kleinen Liste wird Ihnen danach das Ergebnis angezeigt.
  5. Setzen Sie Haken bei den zu entfernenden Programmen und klicken auf Continue. Sofern keine entsprechenden Programme gefunden wurden, erhalten Sie die Meldung NO SUPPORTET APPLICATIONS. Klicken Sie abschließend auf CLOSE, um das Tool zu beenden.
  6. Erscheint eine Liste gefundener Programme, markieren Sie die Programme, die Sie entfernen möchten, und klicken auf REMOVE (Entfernen). Es erscheint eine Sicherheitsabfrage, ob Sie die ausgewählten Programme wirklich entfernen möchten. Klicken Sie auch hier auf REMOVE (Entfernen).

Sonderausgabe Juni 2020

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Sonderausgabe Juni 2020: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

So installieren Sie Timeshift

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie die unten stehenden Befehle ein:

sudo apt-add-repository -y ppa:teejee2008/ppa + ENTER
sudo apt update + ENTER
sudo apt install Timeshift + ENTER

Wichtig: Ab Ubuntu 20.04 LTS genügt diese eine Befehlszeile:

sudo apt install Timeshift + ENTER

Ausgabe Juni 2020

Hier finden Sie Zusatzinfos zur aktuellen Ausgabe Juni 2020: die Links zur vorgestellten Software sowie die Terminal-Befehle zum einfachen Kopieren und Einfügen.

So öffnen Sie das Terminal

Das Terminal öffnen Sie ganz einfach über die Tastenkombination STRG + ALT + T

Alternativ können Sie auch über die zentrale Ubuntu-Suche gehen. Geben Sie einfach terminal als Suchwort ein. Anschließend wird Ihnen die Anwendung angezeigt.

„Ubuntu friert beim Starten ein. Was kann ich dagegen machen?“

Schließen Sie alle offenen Anwendungen. Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den unten stehenden Befehl ein (alles in einer Zeile):

sudo gedit /etc/default/grub + ENTER

Tippen Sie anschließend folgenden Befehl ein: (alles in einer Zeile):

sudo update-grub2 + ENTER

18 gute Gründe für Open Source

Auf Computerwissen.de berichten wir ausführlich über Open Source. Warum eigentlich?

Dass quelloffene Programme so viel Platz auf Computerwissen.de einnehmen, hat viele gute Gründe. Hier sind 18 davon:

  1. Open Source ist kostenlos.
  2. Open Source wird von einer weltweiten Gemeinschaft entwickelt. Als Benutzer sind Sie nicht Kunde einer Firma, sondern Sie werden Teil dieser Gemeinschaft. Und bei Fragen erhalten Sie meist schnell und unkompliziert Antworten von den anderen Mitgliedern der Open-Source-Community. Dieser Support ist meist schneller und besser als die endlosen Warteschleifen bei den Hotlines kommerzieller Programme.
  3. Open-Source-Programme spionieren Sie nicht aus. Viele andere Programme beobachten Ihr Verhalten am PC und melden es an Firmen. Gefällt Ihnen das Gefühl, beobachtet zu werden?
  4. Jeder kann sich immer die neuste Version leisten. Bei proprietären Programmen sind meist verschiedene Versionen im Umlauf, weil die Updates Geld kosten. Das führt dann zwangsläufig zu Problemen beim Datei-Austausch: „Das kann ich nicht öffnen, ich hab noch Word 1792.“ Solche Probleme gibt es mit Open Source nicht.
  5. Open-Source-Programme sind zukunftssicher: Sie verschwinden nicht vom Markt, nur weil irgendeine Firma pleite ist oder aufgekauft wurde.
  6. Auch die Formate sind zukunftssicher: Da die komplette Programmierung offen liegt, werden auch Ihre Urenkel Ihre Dateien in ferner Zukunft noch lesen können.
  7. Open Source ist legal. Hand aufs Herz: Benutzen Sie nicht doch die eine oder andere Raubkopie? Erleichtern Sie Ihr Gewissen, steigen Sie um auf Open Source.
  8. Open Source ist offen: Wenn Ihnen etwas an einem Programm nicht gefällt, dann ändern Sie es einfach! – OK, wenn man selbst nicht programmieren kann, ist das nicht ganz einfach. Aber niemand kann Sie daran hindern, einen Programmierer anzuheuern, der das Programm nach Ihren Wünschen ändert.
  9. Open Source-Programme sind schnell verfügbar. Wenn Sie für eine neue Aufgabe ein Programm suchen, dann suchen Sie gezielt nach Open Source dafür – und schon können Sie die Software herunterladen und sofort loslegen!
  10. Open Source wird ständig weiterentwickelt. Und Sie können meist auch leicht sehen, wie aktiv ein Programm entwickelt wird: Schauen Sie auf der Projektseite nach, wie oft neue Versionen erscheinen. Meist können Sie sich sogar direkt daran beteiligen, indem Sie Fehlermeldungen oder Verbesserungsvorschläge einreichen.
  11. Open Source ist frei von Schadprogrammen. Da die gesamte Entwicklung im hellen Licht der Öffentlichkeit stattfindet, ist es praktisch unmöglich, den Anwendern Schadcode unterzujubeln.
  12. Hinter Open Source steckt keine Profitgier. Die Entwickler tun es um der Sache willen, es steckt keine Geldmacherei dahinter. Natürlich müssen auch Open-Source-Programmierer Geld verdienen. Sie tun das oft, indem sie zusätzlichen Service rund um ihre Programme anbieten. Sie können die Programme jedoch auch ohne diesen Service nutzen.
  13. Open Source ist eine gute Sache: Indem Sie Open Source unterstützen, helfen Sie auch vielen gemeinnützigen Organisationen und armen Menschen auf der ganzen Welt, die auf kostenlose Software angewiesen sind.
  14. Open Source ist unabhängig: Hier gibt es keine Monopole und wird es nie welche geben. Statt einer einzelnen Firma steht hinter einem quelloffenen Programm immer eine Community, eine Gemeinschaft, an der Sie sich beteiligen können.
  15. Open Source ist frei: Sie können mit der Software machen was Sie wollen. Niemand kann Ihnen verbieten, ein Programm für irgendeinen Zweck einzusetzen, sowohl privat wie auch gewerblich.
  16. Open Source ist zeitlich unbeschränkt: Viele Downloads aus dem Internet funktionieren nur eine begrenzte Zeit lang. Danach müssen Sie zahlen, oder die Software stellt die Arbeit ein.
  17. Als einfacher Benutzer denkt man selten daran, aber bei Open Source findet die Programmierund in der Öffentlichkeit statt. Daher ist die Code-Qualität besser als bei proprietären Programmen, die ihre Programmiersünden im stillen Kämmerlein verstecken können.
  18. Die größten Vorteile bietet Open Source denjenigen, die selbst Software entwickeln: Es gibt heute fast keine Software mehr, die nicht auf Open-Source-Modulen aufbaut. Es gibt einfach für jeden Zweck fertige Module in Hülle und Fülle, die man als Entwickler in eigene Software einbinden kann.
Fazit:

Open Source hat die gesamte Computer-Industrie komplett umgekrempelt und radikal verbessert.

So beheben Sie Fehler bei der Routenaufzeichnung Ihrer Android-Trainings-App

Das Smartphone ist sowieso immer dabei, da bietet es sich an, es auch als Partner beim Wandern, Walking, Jogging oder Fahrradfahren einzusetzen. In der Praxis kommt es aber recht häufig vor, dass unterwegs die Verbindung unterbrochen ist und damit die gesamte Aufzeichnung wertlos wird. Mit diesen Maßnahmen lösen Sie das Problem.

Wenn beim Outdoor-Sport die Routenführung oder Navigationsaufzeichnung unterbrochen wird, unvollständig ist oder gar völlig abbricht, ist das für viele Sporttreibende ein echtes Ärgernis. Mit diesem Maßnahmenpaket sorgen Sie für einen stabilen Betrieb Ihrer Sport-App: 1. Dienste: Theoretisch reicht es, nur den GPS-Empfang (Standort, Lokalisierungsdienst) einzuschalten. Praktisch ist es jedoch absolut sinnvoll, wenn Sie auch Mobilfunk, WLAN und sogar Bluetooth aktivieren. Denn alle Funkschnittstellen liefern auch Positionsdaten, die von den Apps für die Verbesserung des Navigationsdienstes ausgewertet werden können. 2. App-Betrieb: Schließen Sie andere Apps und betreiben Sie nur die Sport-Tracking-App. Stellen Sie die Orientierung über EINSTELLUNGEN > BILDSCHIRM DREHEN / PORTAIT fest auf PORTRAIT ein, denn der Wechsel der Ausgabe kann den Betrieb manches Apps stören. 3. Genauigkeit: Prüfen Sie bei EINSTELLUNGEN > STANDORT (Android 10, kann je nach Version anders lauten), ob Sie dort GENAUIGKEIT VERBESSERN aktivieren können. 4. Energiesteuerung: Möglicherweise spielt Ihnen auch die Energiesteuerung des Betriebssystems einen Streich. Den bei aktiviertem Energiesparmodus werden Standortdienste beendet, wenn das Display ausgeschaltet ist, zudem werden Apps nicht im Hintergrund ausgeführt. Daher sollten Sie für die Zeit des Trainings die Akku-Optimierung deaktivieren: Öffnen Sie EINSTELLUNGEN > ENERGIEMODUS und schalten die dortigen Maßnahmen zum Energiesparen zwischenzeitlich ab. Setzen Sie ggfs. den Schalter bei ADAPTIVES ENERGIESPAREN aus AUS. 5. App-Update und Neuinstallation: Es kommt durchaus vor, dass eine Inkompatibilität nach einem Update des Betriebssystems oder der App selbst auftritt. Wenn die beschriebenen Maßnahmen keine Lösung bringen, sollten Sie daher die bisherigen Trainingsdaten exportieren bzw. offline/online sichern und die App dann deinstallieren. Installieren Sie die App dann aus dem Google Play Store neu.

So finden Sie Seiten in der Firefox-Chronik wieder

Ein Leser fragt: "An meinem Geburtstag vor zwei Wochen hat mir ein Gast eine interessante Internetseite gezeigt. Leider kann ich mich nicht an die Adresse erinnern. Können Sie mir helfen?"

Windows+Linux / Deutsch / Open Source.

Sie können die Internetseiten, die Sie mit Firefox besucht haben, in der so genannten "Chronik" aufrufen. Mit der Tastenkombination Strg-H rufen Sie die Chronik als Seitenleiste in Firefox auf. In dieser Ansicht sind die Seiten danach sortiert, ob Sie sie heute, gestern, letzte Woche, im aktuellen Monat, in den letzten fünf Monaten oder noch früher aufgerufen haben.

Der Leser sucht aber eine Seite, die er an seinem Geburtstag vor zwei Wochen aufgerufen hat. In diesem Zeitbereich ist die Chronik nicht mehr in einzelne Tage aufgeteilt. Er kann also so noch nicht feststellen, welche Seiten er an seinem Geburtstag angeschaut hat.

Sie können die Chronik aber durchsuchen. Tragen Sie oben in der Chronik-Seitenleiste in das Suchfeld ein Stichwort ein. Die nach Zeiten sortierte Liste verschwindet, und stattdessen erscheint eine Liste mit allen besuchten Seiten, deren Titel das Stichwort enthalten. Der Leser erinnert sich aber nicht mehr an das Thema, sondern nur noch, dass es interessant war, und an welchem Datum er es aufgerufen hat.

In solchen Fällen können Sie auf die erweiterte Ansicht der Chronik zurückgreifen, die Sie mit Umschalt+Strg+H aufrufen. Jetzt erscheint die Chronik in einem eigenen Fenster. In diesem Fenster klicken Sie auf "Ansichten / Spalten anzeigen / Zuletzt besucht". Daraufhin erscheint in der Liste der besuchten Seiten eine Spalte mit Datum und Uhrzeit, wann sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. In dieser Liste blättern Sie zurück bis zu Ihrem Geburtstag. Dort sollte die gesuchte Seite zu finden sein.

Keine Infos mehr zu Linux und Open Source

Heute im Newsticker: Linux-Portal macht dicht – Bastelrechner als Spielkonsole – Künstliche Intelligenz chattet und macht Musik – .org-Domains gerettet.

Alte Spiele auf dem Raspberry Pi

Mit RetroPie verwandeln Sie Ihren Bastelrechner in eine Spielkonsole für klassische Computerspiele.
https://retropie.org.uk/

Künstliche Intelligenz chattet menschlich
Unterhaltungen mit dem Computer werden immer menschlicher. Facebook hat jetzt einen Chatbot als Open Source veröffentlicht, der in allen möglichen Themen bewandert ist. Die KI wurde mit einem riesigen Korpus vorhandener Texte trainiert.
https://ai.facebook.com/blog/state-of-the-art-open-source-chatbot

Künstliche Intelligenz komponiert Popmusik
Das OpenAI-Projekt hat eine Software namens Jukebox veröffentlicht, die selbständig Musik erzeugen kann. Die Software schreibt die Texte, komponiert die Noten, spielt alle Instrumente und singt sogar. . .
https://openai.com/blog/jukebox/

Die .org-Domain ist gerettet
Der drohende Verkauf der org-Domains an einen Finanzinvestor konnte abgewendet werden. Pläne, die Domain an eine Genossenschaft zu übergeben, stoßen aber auf juristische Schwierigkeiten.
https://www.reuters.com/article/us-icann-org-sale-idUSKBN22D4FV

Info-Seite zu Linux schließt
Pro-Linux macht seine informative Internetseite rund um Linux und Open Source nach 22 Jahren dicht. Zur Begründung heißt es unter anderem, Linux und Open Source Software habe "jeden erdenklichen Bereich erobert". Das halte ich ehrlich gesagt für Kokolores. Auf Desktop-PCs und Laptops krebst Linux bei ein bis zwei Prozent Marktanteil herum. Und dass ein Thema angeblich wegen zu großen Erfolgs fallengelassen wird, das ist die dämlichste Begründung Ausrede, die ich jemals gehört habe. Wir bei Computerwissen bleiben an den hochspannenden Themen Linux und Open Source jedenfalls dran!
https://www.pro-linux.de/artikel/2/1996/es-war-uns-eine-ehre.html

Apps ohne Google beziehen

Sie möchten sich nicht von Google ausforschen lassen? Dann möchten Sie vielleicht auch Ihr Android-Gerät ohne Google-Konto betreiben? Das geht mit Aptoide.

Android / Deutsch / Open Source.

Aptoide betreibt einen eigenen Software-Marktplatz und greift nicht auf Google Play zu. Der Aptoide-Markt ist nicht auf einem zentralen Server gespeichert. Statt dessen unterhält jeder Benutzer sein eigenes Software-Lager. Die Aptoide-App selbst ist quelloffen und dient auch als Grundlage für das freie Android-Repository F-Droid.

Mit Aptoide können Sie einen riesigen Vorrat an Android-Apps durchsuchen, Apps installieren und auf den neusten Stand halten. Um die Aptoide-App selbst zu installieren, müssen Sie diese von der Aptoide-Seite herunterladen, sie ist nicht auf Google Play zu finden. Außerdem müssen Sie in Ihrem Android-Gerät freischalten, dass Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store installiert werden dürfen.

Mit Aptoide können Sie ein Android-Handy komfortabel mit fast allen Apps nutzen, ohne ein Google-Konto zu haben.

Wenn Sie in Aptoide starten, zeigt es zunächst eine Seite mit allen möglichen Apps an, darunter auch Werbeanzeigen. Um gezielt nach Apps zu suchen, tippen Sie unten auf die Lupe und geben Ihr Suchwort ein. Apps wie der DB Navigator, WhatsApp oder Komoot lassen sich so auch ohne Google-Konto installieren.

Achtung: Im Aptoide-Store werden zum Teil auch dubiose Apps angeboten, es wurden schon Fälschungen beobachtet. Aptoide selbst kennzeichnet seriöse Apps mit einem grünen Symbol als "Vertrauenswürdig". Bei Apps, die als "unbekannt" gekennzeichnet oder gar mit einer Warnung versehen sind, ist Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall laden Sie die APK-DAtei lieber von der Herstellerseite herunter.

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